Neuigkeiten aus unserer Zimmerei
Holz ist unsere Leidenschaft – nachhaltig, ökologisch und zukunftsorientiert. Mit handwerklicher Kompetenz und langjähriger Erfahrung verwirklichen wir individuelle Häuser, Anbauten und Aufstockungen in moderner Holzrahmenbauweise. Dabei setzen wir konsequent auf hochwertige, ökologische Baustoffe und energieeffiziente Lösungen.
Auch im Bestand sind wir Ihr zuverlässiger Partner: Von energetischen Sanierungen über Dach- und Fassadenarbeiten bis hin zur Modernisierung von Wohngebäuden begleiten wir unsere Kunden mit durchdachten Konzepten und nachhaltigen Materialien.
In unserem Newsbereich informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Projekte, spannende Einblicke in unsere Arbeit, neue Entwicklungen im Holzbau sowie Themen rund um nachhaltiges Bauen und Sanieren
Der dritte Weg: Rohbau vom Holzbau-Profi plus Innenausbau in Einzelvergabe
Schlüsselfertig bauen bietet maximalen Komfort: ein Ansprechpartner für alles. Aber nicht jeder will das. Wer beim Innenausbau mehr eigene Gestaltungsräume und mehr Preisspielraum möchte, dem bieten wir von der Zimmerei Johnsen eine weitere Option ohne Eigenleistung: Wir beraten und planen das ganze Projekt, bauen aber nur den Rohbau. Den Innenausbau vergibt der Bauherr anschließend selbst – Gewerk für Gewerk, mit uns an seiner Seite..
Über die Qualität entscheidet die Hülle
Ein Hausbau teilt sich in zwei Phasen, die eigentlich wenig miteinander zu tun haben. Zuerst entstehen Tragwerk und Hülle. Hier zählen Erfahrung im Holzbau, Präzision und das Gespür dafür, wie Konstruktion, Dämmung und Anschlüsse zusammenspielen. Fehler an dieser Stelle lassen sich später nur mit großem Aufwand beheben. Deshalb bauen wir die Hülle millimetergenau.
Danach folgt der Innenausbau: Estrich, Elektrik, Sanitär, Heizung, Fliesen, Malerarbeiten. Diese Gewerke bestimmen, wie sich ein Haus anfühlt und aussieht – nicht, wie gut es gebaut ist. Trennt man beide Phasen, kommt die Optik in genau die Hände, die der Bauherr sich wünscht, ohne dass er bei der Basis Abstriche macht.
Entscheidend für die bauliche Qualität eines Hauses ist nicht die Wandfarbe. Qualität entscheidet sich in der Gebäudehülle: in Konstruktion, Luftdichtheit und Dämmung. Ist diese Basis solide, überdauert das Haus Generationen. Durch eine Gebäudehülle von uns wird ein Haus zu einem Johnsen-Haus.
So entsteht die Hülle
Decken und Wände entstehen in unserer Halle in Grande – wetterunabhängig und millimetergenau. Auf der Baustelle stehen die vorgefertigten Elemente in wenigen Tagen. Fertig ist der Rohbau mit einer wetterfesten Hülle. Phase 1 des Hausbaus ist erfolgreich abgeschlossen. Die verlässliche Basis für alles Weitere ist fertig
Den Innenausbau gestaltet der Bauherr
Beim schlüsselfertigen Haus läuft der gesamte Innenausbau über uns als Vertragspartner. Übernehmen wir aber nur Planung und Rohbau, entscheidet der Bauherr für jedes Gewerk selbst, welchen Handwerker er beauftragt. Wir liefern alle Informationen, machen Vorschläge und arbeiten später eng mit dem ausgesuchten Handwerker zusammen.
Danach folgt der Innenausbau: Estrich, Elektrik, Sanitär, Heizung, Fliesen, Malerarbeiten. Diese Gewerke bestimmen, wie sich ein Haus anfühlt und aussieht – nicht, wie gut es gebaut ist. Trennt man beide Phasen, kommt die Optik in genau die Hände, die der Bauherr sich wünscht, ohne dass er bei der Basis Abstriche macht.
Entscheidend für die bauliche Qualität eines Hauses ist nicht die Wandfarbe. Qualität entscheidet sich in der Gebäudehülle: in Konstruktion, Luftdichtheit und Dämmung. Ist diese Basis solide, überdauert das Haus Generationen. Durch eine Gebäudehülle von uns wird ein Haus zu einem Johnsen-Haus.
Begleitung statt Bauleiter-Stress
Zum Bauleiter muss dabei niemand werden. Die meisten Menschen bauen nur einmal im Leben. Deshalb begleiten wir von der Zimmerei Johnsen das Projekt auch nach dem Rohbau. Wir haben beraten und geplant, kennen somit jedes Detail. Das erleichtert die Abstimmung zwischen den Gewerken und gibt dem Bauherrn bei jeder Entscheidung eine verlässliche Grundlage.
Für wen sich diese Option eignet
Vor allem für Bauherren, die auf bauliche Qualität setzen und zugleich mehr Preisspielraum wollen. Die Hülle kommt vom Holzbau-Profi, den Innenausbau gestalten Handwerker nach den Vorstellungen des Bauherrn. Ob schlüsselfertig, Ausbauhaus oder dritter Weg – alle Wege können sinnvoll sein. Entscheidend ist, welcher zum jeweiligen Vorhaben passt. Wir beraten dazu und finden gemeinsam mit unseren Kunden den Weg ins eigene Zuhause.
Bauen wir weiter gefördert - was die aktuellen KfW-Programme für den Neubau leiten
Wer in den vergangenen Jahren über einen Neubau nachgedacht hat, brauchte vor allem eines: Geduld. Förderprogramme wurden gestoppt, Budgets waren schnell ausgeschöpft, Konditionen änderten sich kurzfristig. Viele Bauherren haben in dieser Zeit abgewartet – oder ihre Pläne ganz auf Eis gelegt.
Inzwischen hat sich die Situation deutlich verändert. Seit Ende 2025 und mit weiteren Anpassungen im Frühjahr 2026 hat der Bund die Neubauförderung neu aufgestellt. Mehr Mittel, klarere Programme und vor allem eine Entspannung bei den Zinssätzen sorgen dafür, dass sich der Blick auf das Thema Finanzierung wieder verschiebt. Wir von der Zimmerei Johnsen spüren es: Für viele Bauherren kann das den entscheidenden Unterschied machen.
Förderung über günstigere Zinsen
Ein wesentlicher Ansatz des Förderprogramms des Bunde sind die Zinsen. Förderkredite der KfW liegen aktuell deutlich unter dem Niveau klassischer Baufinanzierungen. Während marktübliche Darlehen oft zwischen drei und vier Prozent liegen, bewegen sich geförderte Kredite teils unter einem Prozent. Über die Laufzeit entsteht daraus ein spürbarer finanzieller Vorteil.
Im Zentrum der Förderung steht das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ – ein Programm, das wie gemacht ist für unseren Holzbau. Es richtet sich an alle, die ein neues Wohngebäude bauen oder erwerben möchten – unabhängig vom Einkommen. Voraussetzung ist ein hoher energetischer Standard. Gefördert werden Häuser, die als Effizienzhaus 40 geplant sind und vollständig mit erneuerbaren Energien beheizt werden. Wir freuen uns, dass ein Johnsen-Haus diese Anforderungen schon seit vielen Jahren erfüllt und wir bei jedem Projekt auf entsprechende Erfahrung zugreifen können.
Bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit
Die Förderung erfolgt in diesem Fall über zinsgünstige Kredite. Je nach Ausführung können bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit finanziert werden, mit zusätzlicher Nachhaltigkeitszertifizierung auch mehr. Die Konditionen sind so gestaltet, dass sie langfristig Planungssicherheit geben und die monatliche Belastung spürbar reduzieren.
Für Familien mit Kindern steht ein eigenes Programm zur Verfügung. „Wohneigentum für Familien“ richtet sich gezielt an Haushalte mit begrenztem Einkommen. Hier sind die möglichen Kreditbeträge deutlich höher, gleichzeitig gelten klare Einkommensgrenzen. Voraussetzung ist auch in diesem Programm ist der Effizienzhaus-40-Standard.
Klimafreundliches Bauen wird gefördert
Wichtig ist dabei: Die Programme lassen sich nicht beliebig kombinieren. Wer die Voraussetzungen für die Familienförderung erfüllt, sollte diesen Weg zuerst prüfen. In vielen Fällen bietet er die besseren Konditionen. Ergänzend kann das klassische KfW-Wohneigentumsprogramm genutzt werden, das unabhängig von energetischen Anforderungen zusätzliche Finanzierungsspielräume eröffnet.
Was alle Programme verbindet, ist eine klare Richtung: Gefördert wird nur, wer klimafreundlich baut. Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind keine Zusatzoption mehr, sondern Grundvoraussetzung. Unserer Philosophie des nachhaltigen Bauens kommt dies sehr entgegen. Der Holzrahmenbau bringt dafür gute Voraussetzungen mit: eine sehr gute Dämmleistung, eine durchdachte Gebäudehülle und die Möglichkeit, moderne Heizsysteme wie Wärmepumpen sinnvoll zu integrieren.
Timing für Fördergelder beachten
Entscheidend für Bauherren ist vor allem der richtige Zeitpunkt im Prozess. Förderanträge müssen vor Baubeginn gestellt werden. Auch die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten ist Pflicht – und sollte möglichst früh erfolgen, damit alle Anforderungen von Anfang an berücksichtigt werden. Hier stehen wir natürlich gern zur Seite.
Bauen bleibt eine große Entscheidung. Aber die staatliche Unterstützung ist wieder ein verlässlicher Baustein.
Impulse für den Holzbau von morgen - Austausch beim Trialog in Seeheim
Im Frühjahr traf sich die Holzbaubranche in Seeheim zu einem besonderen Format: dem Trialog Holzbau. 300 Teilnehmer aus Holzbau-Unternehmen, Industrie, aber auch Meisterschüler und Studierende kamen zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam einen Blick nach vorn zu richten. Die Themen, die hier diskutiert wurden, prägen das Bauen von morgen – und damit die Qualität, Nachhaltigkeit und Alltagstauglichkeit zukünftiger Häuser.
Gemeinsam den Holzbau entwickeln
Der Trialog wird von den Netzwerken 81fünf, DHV und ZimmerMeisterHaus getragen. Drei Organisationen, die unterschiedliche Perspektiven in den Holzbau einbringen, aber ein gemeinsames Ziel verfolgen: Wissen bündeln, Erfahrungen teilen und die Entwicklung der Branche aktiv gestalten. Der Austausch findet dabei bewusst offen und auf Augenhöhe statt – ohne feste Rollen, dafür mit viel Raum für Diskussion. Wir von der Zimmerei Johnsen sind im Netzwerk der 81fünf aktiv.
Den inhaltlichen Rahmen der Veranstaltung haben zwei sehr unterschiedliche, aber eng miteinander verbundene Perspektiven gesetzt. Zum Auftakt sprach der Architekt Juri Troy über die Notwendigkeit, Architektur wieder ganzheitlich zu denken. Vom ersten Entwurf bis zur letzten Schraube, von der Idee bis zur Umsetzung auf der Baustelle. Sein Ansatz: Bauen lässt sich nicht mehr isoliert betrachten. Fragen nach Material, Energie, Nutzung und Lebensdauer gehören von Anfang an mit auf den Tisch. Gerade im Holzbau zeigt sich, wie eng Planung und Ausführung miteinander verzahnt sind – und wie wichtig es ist, Ressourcen bewusst einzusetzen.
Raum für Klarheit schafft gute Ergebnisse
Am anderen Ende der Veranstaltung setzte Christiane zu Salm einen gedanklichen Kontrapunkt. Ihr Thema war die Qualität von Entscheidungen in einer zunehmend beschleunigten Welt. Ihr Plädoyer: Wer langfristig gute Ergebnisse erreichen will, muss sich Zeit für Klarheit nehmen. Nicht Geschwindigkeit entscheidet, sondern die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen und verantwortungsvoll abzuwägen. Ein Gedanke, der sich direkt auf Bauprojekte übertragen lässt – gerade dort, wo Entscheidungen über Jahrzehnte wirken.
Zwischen diesen beiden Polen bewegte sich das Programm: zahlreiche Vorträge, Workshops und Gespräche, in denen es um konkrete Lösungen ging. Themen wie Aufstockungen im Bestand, neue Konstruktionsdetails oder automatisierte Fertigungsprozesse wurden ebenso diskutiert wie die Frage, wie sich nachhaltiges Bauen im Alltag umsetzen lässt.
Für uns von der Zimmerei Johnsen ist ein solcher Austausch ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Als Partner im 81fünf-Netzwerk profitieren wir hier in Grande von einem breiten Erfahrungsschatz, der weit über einzelne Projekte hinausgeht.
Neue Ideen, erprobte Lösungen und der direkte Dialog mit anderen Fachleuten fließen in unsere tägliche Planung und Umsetzung ein.
Was Bauherren davon haben, zeigt sich oft erst auf den zweiten Blick. Es sind die durchdachten Details, die reibungslosen Abläufe und die innovativen Lösungen. Der Holzbau entwickelt sich kontinuierlich weiter – und genau solch ein Austausch sorgt dafür, dass aus einzelnen Erfahrungen ein gemeinsamer Fortschritt entsteht.
Erst messen, dann bauen
Wer kennt ihn nicht, den Ordner mit allen Unterlagen zum Hausbau? Sauber abgeheftet und alles scheint vollständig. Es wirkt so, als könne die geplante Aufstockung direkt starten. Doch leider sprechen wir von einem Haus-Baujahr 1978. Pläne und Wirklichkeit liegen hier sehr weit auseinander.
Schon beim ersten Blick ins Gebäude vor Ort zeigt sich ein anderes Bild, als die Zeichnungen im Ordner nahelegen. Der Dachstuhl sitzt nicht dort, wo er gezeichnet ist. Eine Wand fehlt. Ein Fenster ist im Grundriss gar nicht berücksichtigt. Was auf dem Papier steht, hat mit der Realität nur noch bedingt zu tun. Diese Situation ist kein Einzelfall. Für uns von der Zimmerei Johnsen ist das der Normalfall im Umgang mit Bestandsgebäuden. Und natürlich haben wir dafür eine einfache Lösung.
Veränderungen oft nicht dokumentiert
Solange kein größerer Umbau oder eine energetische Sanierung ansteht, ist die lückenhafte Dokumentation des Hauses unproblematisch. Doch sobald eine moderne Planung für eine Erweiterung mit höchster Energieeffizienz startet, sind Abweichungen von der Planungsgrundlage nicht mehr möglich.
Darum legen wir von der Zimmerei Johnsen von Beginn an Wert auf höchste Präzision. Ein Aufmaß per Hand ist dabei heute nicht mehr zeitgemäß und zu fehleranfällig – gerade bei komplexen Bereichen wie Dachschrägen oder Treppenläufen. Wir setzen in diesem wichtigen Schritt auf das digitale Vermessen. Mit einem 3D-Laserscanner lässt sich ein Gebäude in kurzer Zeit vollständig erfassen. Millionen Messpunkte bilden ein exaktes Abbild des Bestands. Aus diesen Daten entstehen Grundrisse, Schnitte und Ansichten – nicht geschätzt, sondern auf den Millimeter genau gemessen.
Genauigkeit durch 3D-Scan
Die Genauigkeit ist der eine große Vorteil. Ein weiterer Pluspunkt des digitalen Aufmaßes ist, dass alle Beteiligten wie Architekten, Statiker oder andere Handwerker von Beginn an auf dieselben Daten zurückgreifen können. Auf einer gemeinsamen Grundlage lassen sich Fehler vermeiden und Abstimmungen erleichtern, weil dasselbe Gebäude zu sehen ist – so, wie es tatsächlich gebaut wurde.
Für uns als Holzbaubetrieb ist das ein zentraler Punkt. Denn im Holzrahmenbau entsteht ein Großteil der Konstruktion vorab in unserer Werkhalle in Grande. Elemente wie Wände, Decken und sogar Dächer werden präzise vorgefertigt, bevor sie auf die Baustelle kommen. Die Stärke der Vorfertigung liegt in ihrer Präzision – und genau diese Präzision beginnt beim Aufmaß.
Präzision für ein perfektes Ergebnis
Stimmt die Grundlage, greifen alle Bauteile ineinander. Die Bauzeit ist erheblich verkürzt. Besonders deutlich wird dies bei einer Aufstockung.
Wenn ein neues Geschoss zwischengeschoben wird, muss klar sein, wie die vorhandene Konstruktion aufgebaut ist und welche Lasten sie tragen kann. Aber auch beim Anbau entscheidet die exakte Anschlussstelle darüber, ob alt und neu sauber zusammenfinden. Und bei einer Sanierung mit Grundrissänderung ist es gut zu wissen, wo Wände verlaufen und Leitungen liegen. Ein präzises digitales Aufmaß schafft hier die notwendige Sicherheit – bevor der erste Eingriff erfolgt.
Worüber sich viele unserer Kunden auch später noch freuen: Die Vermessung hat nicht nur für das aktuelle Projekt einen Wert. Sie bleibt. Am Ende entsteht ein vollständiges, digitales Abbild des Hauses. Diese Daten lassen sich bei späteren Umbauten wieder nutzen. Sie helfen bei Versicherungsfragen, beim Verkauf oder bei einer Finanzierung. Und sie geben zukünftigen Eigentümern eine Grundlage, die oft über Jahrzehnte gefehlt hat.
Wenn Sie Fragen oder Ideen zu einem Umbauprojekt haben, sprechen Sie uns gern an.
Weniger Fläche, mehr Wohnqualität - warum kompakte Häuser immer beliebter werden
Irgendwann verändert sich der Blick auf das eigene Zuhause. Räume, die früher gebraucht wurden, stehen plötzlich leer. Wege durchs Haus werden länger, als sie sein müssten. Und mit jedem Winter stellt sich häufiger die Frage, ob all die beheizte Fläche noch sinnvoll genutzt wird.
Viele Baubesitzer – auch hier in Norddeutschland – kommen genau an diesem Punkt ins Nachdenken. Wenn es darum geht, sich neu auszurichten, kommen neue Hauskonzepte in den Blick. Ein anhaltender Trend sind Häuser, die Wohnkomfort und Energieeffizienz mit einer vergleichsweise kleinen Quadratmeterzahl und auf einer Ebene umsetzen. Im Zentrum steht nicht mehr der Gedanke einer möglichst großen Wohnfläche, sondern einer passenden Wohnfläche.
Großzügig Wohnen auf kompakter Fläche
Wir von der Zimmerei Johnsen erleben in Beratungsgesprächen oft eine überraschende Erkenntnis bei unseren Kunden: Ein gut geplantes Haus mit rund 90 Quadratmetern kann sich großzügiger anfühlen als ein deutlich größeres Gebäude. Entscheidend ist nicht die Fläche, sondern wie sie genutzt wird.
Ein kompakter Grundriss zwingt zu klaren Entscheidungen, bei denen wir unsere Kunden in der Beratung eng begleiten. Jeder Raum hat eine Aufgabe, Flächen werden bewusst genutzt. Offene Wohnbereiche verbinden Küche, Essen und Leben zu einem Mittelpunkt. Rückzugsräume sind dort, wo sie gebraucht werden. Und Funktionen wie Arbeiten oder Gäste lassen sich flexibel integrieren, ohne dauerhaft Platz zu blockieren. Das Leben und Wohnen auf einer Ebene hat viele Vorteile und wird immer mehr geschätzt.
Was auf dem Papier klein wirkt, entfaltet im Alltag oft eine andere Qualität. Weniger Flure, keine Treppen oder ungenutzten Zimmer, kurze Wege. Räume gehen ineinander über, statt voneinander getrennt zu sein. Und oft erweitert sich das Wohnen ganz selbstverständlich nach draußen – auf die Terrasse oder in den Garten.
Gerade im Holzrahmenbau entstehen aus solchen Konzepten besondere Häuser. Die Bauweise erlaubt schlanke Wandaufbauten bei gleichzeitig hoher Dämmleistung. Das bedeutet: mehr nutzbare Fläche im Inneren, ohne das Gebäude zu vergrößern. Ein Vorteil, der besonders bei kompakten Grundrissen spürbar wird.
Kurze Bauzeit dank Vorfertigung
Hinzu kommt die Flexibilität in der Planung. Innenwände sind im Holzrahmenbau meist nicht tragend. Räume lassen sich dadurch freier anordnen und auch später anpassen. Das Haus folgt dem Leben – nicht umgekehrt.
Auch die kurze Bauzeit begeistert. Alle Bauteile werden bei uns in Grande vorgefertigt und auf der Baustelle in nur wenigen Tagen montiert. Das verkürzt die Bauphase und reduziert die Zeit, in der parallele Kosten zum Beispiel für Miete anfallen.
Sparsam im Betrieb
Ein weiterer Punkt wird oft erst im Alltag sichtbar: der Betrieb des Hauses. Weniger Fläche bedeutet weniger Energieverbrauch. In Kombination mit einer gut gedämmten Gebäudehülle und moderner Haustechnik entsteht ein Haus, das langfristig wirtschaftlich bleibt. Monat für Monat, Jahr für Jahr.
Gleichzeitig verlangt ein kompaktes Haus eine klare Planung. Stauraum muss von Anfang an mitgedacht werden. Funktionen müssen sauber organisiert sein. Und auch der Außenraum spielt eine größere Rolle, weil er das Wohnen ergänzt. Wir von der Zimmerei Johnsen sprechen diese Punkte bewusst früh an. Nicht als Einschränkung, sondern als Grundlage für ein Haus, das wirklich funktioniert. Denn gerade in der Reduktion liegt oft die größte Qualität.
Es entsteht ein Zuhause, das sehr genau zu den Menschen passt, die darin leben. Ein Haus, das nicht größer ist als nötig – aber genau so groß, wie es sein soll.
Was kostet eigentlich ein Haus?
Was kostet ein Haus? Wer sich schon einmal mit dieser Frage beschäftigt hat, weiß, wie schwer eine Antwort ist. Denn jeder Anbieter legt selbst fest, was in seinem Preis inklusiv ist und was nicht. Wenn man Angebote vergleicht, sehen diese auf den ersten Blick vielleicht sehr ähnlich aus: gleiche Wohnfläche, vergleichbare Grundrisse, ähnliche Bauweise. Und doch unterscheiden sich die Preise deutlich. Der eine wirkt überraschend günstig, der andere deutlich höher. Die Frage liegt sofort in der Luft: Woran liegt das eigentlich? Und vor allem – wie lassen sich diese Angebote wirklich vergleichen?
Begriffe oft nicht eindeutig
Genau hier beginnt für viele Bauherren die eigentliche Herausforderung. Denn was in einem Hauspreis enthalten ist, ist nicht einheitlich festgelegt.
Ein erster Stolperstein sind die Begriffe, die klar klingen, aber nicht definiert sind: „Schlüsselfertig“, „bezugsfertig“ oder „Ausbauhaus“ zeichnen ein klares Bild, aber sie können unterschiedlich gefüllt werden. In dem einen schlüsselfertigen Angebot ist die Küche bereits einkalkuliert, im nächsten taucht diese Position erst später als Zusatz auf.
Besonders häufig sorgt der Hinweis „Preis ab Oberkante Kellerdecke“ für Missverständnisse. Gemeint ist: Der Preis beginnt erst dort, wo das eigentliche Haus startet. Alles darunter – also Erdarbeiten, Fundament oder Bodenplatte – kommt zusätzlich. Und auch im Inneren ist vieles offen. Böden, Putz, Sanitär, Elektro oder Türen können enthalten sein – oder eben nicht. Der Satz sagt nur, wo der Preis anfängt. Nicht, was am Ende alles dazugehört.
Die drei Bereiche eines Hauspreises
Um all das besser einzuordnen, hilft ein Blick auf die Struktur der Baukosten. Die Kosten setzen sich aus mehreren Bereichen zusammen, die in Angeboten unterschiedlich vollständig enthalten sind. Wir von der Zimmerei Johnsen erklären unseren Kunden deshalb früh, wie diese Struktur aussieht.
Für jedes Projekt fallen zunächst Planungskosten an. Wir beraten unsere Kunden vom ersten Entwurf bis zum Bauantrag. Die Kosten dafür sind transparent ausgewiesen.
Der zweite Bereich umfasst die Haushülle. Dazu gehören Bodenplatte oder Keller, die tragende Konstruktion, Dach, Fassade, Fenster und Außentüren sowie die grundlegende Leitungsführung. Hier entsteht das eigentliche Gebäude – dicht, gedämmt und stabil. Genau dafür stehen wir von der Zimmerei Johnsen. Das ist unser Handwerk.
Der dritte Bereich ist der Innenausbau. Erst hier wird aus dem Gebäude ein Zuhause. Heizung, Estrich, Innenputz, Elektro- und Sanitärinstallation, Böden, Fliesen, Treppen, Türen, Küche und Bäder gehören dazu. Dieser Teil wird oft unterschätzt. Denn hier liegt nicht nur ein großer Kostenblock, sondern auch ein großer Gestaltungsspielraum.
Wer dann noch Genehmigungskosten und den Preis für Außenanlagen (Pflasterarbeiten, Garten) ergänzt, hat einen guten Überblick über die Gesamtbelastung. Aber diese Positionen sind nur selten Teil eines Hausangebots.
Nur wer diese Aufteilung der Kostenblöcke kennt, kann Angebote richtig einordnen und sicher sein, dass tatsächlich Gleiches mit Gleichem verglichen wird.
Gestaltungsspielräume bei Bemusterung und Eigenleistung
An dieser Stelle zeigt sich auch, wo Bauherren selbst Einfluss auf den Preis nehmen können. Die Hülle ist weitgehend festgelegt. Hier geht es um Konstruktion, Qualität und technische Anforderungen. Der Innenausbau dagegen bietet Spielraum. Hier entscheiden Bauherren, welche Materialien sie wählen, welche Ausstattung sie wünschen und welche Arbeiten sie selbst übernehmen möchten.
Gerade in der frühen Phase arbeiten viele Angebote mit Preisklassen. Deshalb lohnt es sich, genau hinzuschauen: Welche Qualitäten sind angesetzt? Welche Flächen sind berücksichtigt? Und was kommt möglicherweise später noch hinzu?
Eigenleistungen können den Innenausbau deutlich beeinflussen – allerdings nur dort, wo sie sinnvoll sind. Während Elektro- und Sanitärarbeiten Fachbetrieben vorbehalten sind, lassen sich Malerarbeiten, einfache Bodenbeläge oder Außenanlagen oft selbst umsetzen.
All das sind Gestaltungsspielräume, wenn die Gesamtkosten gesenkt werden sollen. Im ersten Schritt ist aber wichtig zu verstehen, welche Leistungen in welchem Umfang vom Baupartner angeboten werden.
Wenn Sie Fragen zu einem Angebot haben oder ein Angebot für Ihre Pläne haben möchten, sprechen Sie uns gern an.
Was macht eigentlich ein Zimmerer-Geselle?
Der Tag beginnt früh. Noch ist es ruhig auf dem Hof, doch in unserer Halle in in Grande wird bereits gearbeitet. Ein kurzer Austausch mit den Kollegen, ein Blick auf die Werkpläne, dann geht es los. Hier in der Werkstatt laufen die ersten Bauteile über den Fertigungstisch – Wände, die in wenigen Tagen ein ganzes Haus formen. Diese Arbeiten übernehmen unsere erfahrenen Zimmerer-Gesellen. Jeder packt an, denkt mit und sieht abends, was er geschafft hat. Viele kennen das Bild vom Dachstuhl. Aber hinter diesem Beruf steht im modernen Holzbau noch viel mehr.
Ein Zimmerer-Geselle ist ein ausgebildeter Holzbauprofi, der Verantwortung trägt – für Qualität, für Abläufe, für das Zusammenspiel zwischen Planung, Fertigung und Montage. Wer bei der Zimmerei Johnsen in diesem Beruf arbeitet, bringt eigene Erfahrung und Ideen ein. Es geht darum, genau zu arbeiten, aber auch ums Mitdenken: Wo passt was? Wie muss es vorbereitet sein, damit es später auf der Baustelle reibungslos läuft?
Fertigungshalle in Grande
Der Weg eines Bauteils beginnt fast immer in der Werkhalle. Hier werden die Pläne gelesen, Maße übertragen und die Materialien vorbereitet. Am Montagetisch entstehen Wand- und Deckenelemente – präzise gefertigt, vormontiert und beschriftet. Jeder Schnitt, jede Schraube zählt. Danach werden die fertigen Teile verladen und auf die Baustelle transportiert. Und genau dort geht’s weiter: Der Geselle begleitet den Aufbau, montiert die Elemente, prüft die Maße und stimmt sich mit Kollegen und anderen Gewerken ab.
So entsteht ein Haus Schritt für Schritt – von der Halle bis zur Baustelle. Und mittendrin: der Zimmerer-Geselle, der das Ganze nicht nur begleitet, sondern trägt.
Zusammenspiel von Handwerk und Technik
Dieser Beruf ist nichts für reine Handlanger, aber auch nichts für reine Theoretiker. Es braucht beides: Kopf und Hand. Pläne lesen, Maße prüfen, mitdenken. Verantwortung übernehmen. Vor allem dann, wenn es schnell gehen muss – aber trotzdem präzise bleiben soll. Denn gute Arbeit erkennt man im Detail. Was den Beruf besonders macht, ist diese Kombination aus sichtbaren Ergebnissen, Teamarbeit und Abwechslung. Kein Projekt ist wie das andere. Mal geht es um ein Einfamilienhaus, mal um eine Aufstockung. Manchmal stehen die Kollegen nebenan am Tisch, manchmal weht einem der Wind um die Ohren. Und immer geht es um das Zusammenspiel von Handwerk und moderner Technik.
Und natürlich: Es geht um Holz. Jeden Tag. Ein lebendiges, nachwachsendes Material, das man nicht einfach verarbeitet, sondern mit dem man arbeitet. Wer Zimmerer ist, versteht mit der Zeit, wie Holz sich verhält – wie es auf Feuchte reagiert, wie es sich bewegen kann. Und man lernt, es mit Sorgfalt und Respekt zu behandeln.
Auch nach der Ausbildung bleibt der Beruf in Bewegung. Neue Werkstoffe, neue Maschinen, neue Bauweisen – wer will, kann sich spezialisieren. Ob in Richtung Vorarbeiter, Meister oder Planungsunterstützung: Die Perspektiven sind da. Und mit jedem Projekt wächst die Verantwortung. Bei uns arbeiten Gesellen in kleinen Teams. Sie sind nicht einfach „mit dabei“, sondern mittendrin. Wir planen gemeinsam, besprechen Abläufe und sorgen dafür, dass aus handwerklicher Arbeit ein gutes Ergebnis wird. Meistens in der Region, immer abwechslungsreich, immer mit dem Ziel, etwas zu schaffen, das Bestand hat.
Der Beruf passt zu Menschen, die gern zupacken. Die Freude an Technik haben und gern im Team arbeiten. Die sehen wollen, was sie getan haben – und die Lust haben, an etwas Sinnvollem mitzuwirken. Unsere Gesellen sind die Säule jedes Holzbauprojekts.
Arbeiten im Team der Zimmerei Johnsen? Wir freuen uns, über jedes Gespräch mit Interessenten.
Neue Ausbildungverordnung Bauwirtschaft 2026 - Die Informationen im Überblick
Ab dem 1. August 2026 gilt eine neue Ausbildungsverordnung
für die Berufe der Bauwirtschaft. Die Ausbildungsinhalte der
Verordnung von 1999 wurden vollständig überarbeitet. Auch
die Struktur der überbetrieblichen Ausbildung wurde ange-
passt. Für alle 3-jährigen Ausbildungsberufe wurde zudem die
gestreckte Prüfung eingeführt.
Die Neuordnung berücksichtigt veränderte Anforderungen
an Umwelt-, Verbraucher- und Klimaschutz sowie den
technischen Fortschritt. Schwerpunkte sind unter anderem
Bauen im Bestand, Energiee zienzmaßnahmen und
materialo ene Formulierungen, die den Einsatz nachhaltiger
Bausto e fördern.
Weitere Infomation im Flyer
Rückblick auf unsere Rohbaubesichtigung - Ein gelungener Tag rund um den modernen Holzhau
Vielen Dank für Ihren Besuch
Unsere Rohbaubesichtigung war ein voller Erfolg. Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Besucher und die vielen interessanten Gespräche, die wir an diesem Tag führen durften. Das große Interesse am modernen, nachhaltigen Holzbau und die positive Resonanz haben uns sehr gefreut.
Vom Werk direkt auf die Baustelle
Bereits vor der eigentlichen Rohbaubesichtigung konnten die Besucher den besonderen Bauablauf unseres Holzrahmenbaus nachvollziehen. Die in unserer Fertigungshalle millimetergenau vorgefertigten Wand- und Dachelemente wurden zum Bauort transportiert und dort innerhalb kürzester Zeit montiert. Besonders beeindruckend: Der komplette Rohbau entstand innerhalb von nur drei Tagen. Diese effiziente Bauweise verkürzt nicht nur die Bauzeit erheblich, sondern steht auch für höchste Präzision und Qualität.
Einblicke beim Entstehen eines modernen Holzhauses
Drei Wochen nach der Montage bot sich den Besuchern die ideale Gelegenheit, Einblicke beim Einstehen eines modernen Holzrahmenhauses zu werfen. In diesem Bauzustand sind viele wichtige Details noch sichtbar, die später hinter den Innenausbauten verschwinden.
Unsere Holzbauexperten erklärten anschaulich den Aufbau der Wände und des Daches sowie die Vorteile einer rundum gedämmten Gebäudehülle. Dabei wurden zahlreiche Fragen zur Konstruktion, Energieeffizienz, Wohngesundheit und zu den eingesetzten ökologischen sowie nachhaltigen Baustoffen beantwortet. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich ausführlich beraten zu lassen und wertvolle Informationen für ihr eigenes Bauvorhaben mitzunehmen.
Nachhaltigkeit zum Anfasen
Besonders erfreulich war, wie begeistert viele Besucher von der modernen Holzrahmenbauweise waren. Die Kombination aus natürlichem Baustoff Holz, nachhaltigen Materialien, hoher Energieeffizienz und kurzer Bauzeit überzeugte zahlreiche Interessenten. Die Rohbaubesichtigung zeigte eindrucksvoll, wie moderner Holzbau heute aussieht und welche Möglichkeiten diese Bauweise bietet.
Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher für Ihr Interesse, die angenehmen Gespräche und das entgegengebrachte Vertrauen. Der persönliche Austausch mit zukünftigen Bauherren und allen Interessierten ist für uns von großer Bedeutung und macht solche Veranstaltungen zu etwas Besonderem.
Die hervorragende Beteiligung und das durchweg positive Feedback haben uns gezeigt, dass das Interesse an transparenten Einblicken in unsere Arbeitsweise groß ist. Deshalb werden wir auch künftig regelmäßig Rohbaubesichtigungen anbieten und Interessierten die Möglichkeit geben, unsere Bauweise, unsere handwerkliche Qualität und unsere Leidenschaft für den nachhaltigen Holzbau hautnah zu erleben.
Wir freuen uns schon heute darauf, Sie bei einer unserer nächsten Besichtigungen begrüßen zu dürfen!
Holz ist für uns viel mehr
Wer zu uns auf den Betriebshof in in Grande kommt, kann es schon riechen. Denn in unserem Außenlager warten immer verschiedene Hölzer darauf, weiterverarbeitet zu werden. Holz begleitet uns jeden Tag. Es ist das Material, mit dem wir fast alles bauen. Aber für uns ist Holz noch viel mehr: Holz ist Teil unserer Haltung, unseres Handwerks, unserer Verbindung zur Natur. Wer wie wir von der Zimmerei Johnsen mit Holz arbeitet, entwickelt eine besondere Beziehung zum Baustoff. Und mit der Zeit auch einen tiefen Respekt.
Lebendiger Baustoff
Denn Holz ist kein Produkt, das aus einer Maschine kommt. Es wächst. Draußen im Wald, über Jahrzehnte. Jeder Stamm erzählt eine eigene Geschichte – er zeigt Jahresringe, Maserungen, Farbverläufe. Kein Stück ist wie das andere. Und genau das macht die Arbeit so lebendig. Wir arbeiten mit dem, was die Natur uns gibt – und nicht mit etwas, das industriell gefertigt und in Formen gepresst wurde. In einem Stück Holz stecken Wetter, Zeit, Standort – oft auch der Wald vor unserer Haustür.
Unsere Region ist bewaldet. Das Holz, das wir verarbeiten, kommt oft aus diesen Wäldern. Wir wissen, wo es gewachsen ist. Wir kennen die Betriebe, die es einschlagen. Darum ist Holz für uns auch ein Teil von Heimat. Ein vertrauter Werkstoff, aber auch ein Stück Landschaft, das wir mit unseren Händen in etwas Neues überführen.
Aus dieser Nähe erwächst auch Verantwortung. Jeder Baum, der gefällt wird, ist ein Eingriff. Darum ist es für uns selbstverständlich, sparsam mit dem Material umzugehen. Wir planen präzise, um möglichst wenig Verschnitt zu produzieren. Wir fertigen so, dass es passt – beim ersten Mal. Und wir arbeiten so, dass das, was entsteht, Bestand hat.
Nachwachsender Rohstoff
Und was macht Holz mit den Menschen, die darin leben? Es verändert die Atmosphäre. Räume mit Holz beruhigen. Die Oberflächen fühlen sich warm an. Sie regulieren das Klima. Viele merken es nicht sofort – aber nach ein paar Tagen in einem Haus aus Holz stellt sich ein anderes Raumgefühl ein. Holz drängt sich nicht auf. Aber es macht etwas mit uns. Natürlich wissen wir von der Zimmerei Johnsen auch um die ökologischen Vorteile: Holz wächst nach, es speichert CO2 und es ermöglicht energieeffizientes Bauen.
Für uns ist Holz die Grundlage für eine Art zu bauen, die Sinn macht. Wir bauen, damit Menschen gut darin leben können – heute und morgen. Egal ob Neubau, Umbau oder Sanierung: Holz steht für uns bei jedem Projekt im Mittelpunkt. So entstehen Häuser, die Menschen guttun.
Ein Sanierungsfahrplan gibt Hausbesitzern Sicherheit
Am Anfang steht oft ein Gefühl. Etwas stimmt nicht mit dem Haus – die Heizkosten sind hoch, einzelne Räume wirken kühler als andere, das Dach sieht nicht mehr ganz dicht aus. Gleichzeitig kommen Fragen auf: Was ist eigentlich alles zu machen? In welcher Reihenfolge? Und was kostet das? Wer sein Haus energetisch verbessern will, sieht sich schnell einem unübersichtlichen Puzzle gegenüber. Genau an diesem Punkt kann der individuelle Sanierungsfahrplan der Zimmerei Johnsen helfen. Er bringt Struktur in die Gedanken – und in die spätere Umsetzung.
Analyse der Energie-Profis
Ein Sanierungsfahrplan beginnt nicht mit Maßnahmen, sondern mit einem Blick aufs Ganze. Wie steht das Haus insgesamt da? Wo liegen die Schwachstellen? Und was soll erreicht werden – weniger Energieverbrauch, mehr Wohnkomfort, mehr Platz?
Unser Energieberater schaut nicht nur auf die Heizung oder das Dach, sondern analysiert das Zusammenspiel aus Gebäudehülle, Technik, Nutzung und Raumqualität. Aus dieser Bestandsaufnahme entsteht ein verständlicher Bericht, der die einzelnen Maßnahmen nicht nur benennt, sondern sinnvoll aufeinander aufbaut.
Gerade wer zum ersten Mal mit dem Thema Sanierung in Berührung kommt, gewinnt durch den Fahrplan Sicherheit. Das gilt für langjährige Hausbesitzer, die ihr in die Jahre gekommenes Zuhause auf ein modernes Niveau bringen wollen, genauso wie für Familien, die ein Haus kaufen und erst einmal verstehen möchten, worauf sie sich einlassen. Und selbst, wenn es ein größeres Umbauprojekte werden soll, hilft der Plan, Prioritäten zu setzen. Denn nur wer weiß, wo er anfangen soll, kann am Ende auch zu einem stimmigen Ergebnis kommen.
Ablauf in klaren Schritten
Ein Sanierungsfahrplan folgt einem strukturierten Prozess:
- Ziele klären – Welche Ziele haben Sie? Energie reduzieren, Komfort steigern oder Werterhalt?
- Haus vor Ort analysieren – Unser Energieberater nimmt die Bestandsaufnahme vor.
- Schwachstellen bewerten – Wo verliert das Haus am meisten Energie?
- Maßnahmen entwickeln – Passende Maßnahmen werden identifiziert.
- Reihenfolge festlegen – Prioritäten werden logisch gesetzt.
- Ergebnisse besprechen und nächste Schritte ableiten – Gemeinsam mit Ihnen entsteht ein umsetzbarer Plan.
Das Besondere unseres Sanierungsfahrplans ist, dass wir das Haus nicht in Einzelteilen sehen, sondern die Zusammenhänge aufzeigen. Eine Dämmung ist zum Beispiel nur so gut wie der Fensteranschluss. Eine neue Heizung rechnet sich nur, wenn die Wärme im Haus bleibt. Auch die Möglichkeit, mit Photovoltaik eigenen Strom zu erzeugen, wird im Gesamtzusammenhang betrachtet: Wie ist das Dach ausgerichtet? Welche Technik wird eingesetzt? Und wie verändert das alles den späteren Energiebedarf?
Für die Reihenfolge der Maßnahmen gibt es eine einfache Faustformel: Erst die Hülle, dann die Technik. Ein guter Sanierungsfahrplan vermeidet Doppelarbeit und sorgt dafür, dass Investitionen aufeinander aufbauen.
Wer mit einem klaren Konzept arbeitet, kann für spätere Maßnahmen gezielter Fördergelder beantragen. Der Fahrplan selbst wird von der BAFA bezuschusst und ist in vielen KfW-Programmen eine sinnvolle Voraussetzung.
Wenn auch Sie überlegen, wo Sie anfangen sollen, ist der Sanierungsfahrplan der Zimmerei Johnsen die richtige Grundlage. Sprechen Sie uns gern an.
An- und Umbau: Wenn Sie uns brauchen, sind wir vor Ort
Wenn man sich kennt, macht das vieles einfacher. Und wenn es um das eigene Zuhause geht, zählt nicht nur das Fachliche – sondern auch das Vertrauen. Weil wir von der Zimmerei Johnsen vor Ort sind und uns Menschen wichtiger sind als Formulare und Warteschleifen am Telefon, beginnen unsere Projekte mit einem persönlichen Besuch. Für einen An- oder Umbau in Ihrem Haus kommen wir zu Ihnen und führen ein Gespräch auf Augenhöhe. Wir hören zu, denken mit und schlagen Lösungen vor, die zum Leben passen.
Wer in Norddeutschland wohnt, kennt die typischen Häuser. Und wir wir von der Zimmerei Johnsen kennen sie ganz genau – von außen wie von innen. Wir wissen, wie gebaut wurde, welche Details und Schwachstellen es gibt und was man daraus machen kann. So entstehen Erweiterungen, die wie selbstverständlich zum Haus gehören und sich perfekt in das Gesamtbild einfügen.
Häuser fit für die Zukunft
Unser Leistungsspektrum umfasst alles, was bestehende Häuser zukunftsfähig macht – in baulicher und energetischer Hinsicht. Das kann ein Anbau im Erdgeschoss sein, wenn mehr Platz zum Wohnen, Arbeiten oder Zusammenleben benötigt wird. Es kann eine Aufstockung sein, wenn das Grundstück nicht weiterwachsen kann, das Haus aber schon. Oder ein Dachausbau – oft verbunden mit einer umfassenden Dachsanierung, bei der auch die Dämmung und Eindeckung erneuert wird.
Wir kümmern uns bei Umbauten auch um eine Neugestaltung im Inneren: Aus engen Fluren werden offene Wohnbereiche. Aus wenig Platz entsteht neuer Raum für neue Lebensphasen. Wir prüfen, wo tragende Wände versetzt oder geöffnet werden können – und setzen die Lösungen so um, dass Bestand und Erweiterung eine harmonische Einheit bilden.
Energiespar-Haus
Ein wichtiger Aspekt bei Bestandsgebäuden ist die energetische Sanierung. Denn viele Häuser, vor allem aus den 1960er- bis 1980er-Jahren, entsprechen nicht mehr heutigen Anforderungen und sie verlieren viel Energie. Wir bringen Fassaden, Dächer und Fenster auf ein neues Niveau – so, dass das Haus nicht nur schöner und größer, sondern auch sparsamer wird. Dabei denken wir die gesamte Gebäudehülle mit, stimmen Materialien aufeinander ab und sorgen für ein stimmiges Ergebnis, das Monat für Monat Geld spart.
Der Holzrahmenbau, den wir von der Zimmerei Johnsen nutzen, spielt seine Stärken bei solchen Maßnahmen im Bestand voll aus. Wir planen präzise, fertigen Bauteile vor und sorgen für eine kurze Bauzeit bei Ihnen im Haus. Installationen, Anschlüsse und spätere Erweiterungsmöglichkeiten denken wir bereits in der Planungsphase mit. Denn unser Ziel ist ein Haus, das langfristig funktioniert und Ihnen dauerhaft Freude macht.
Wenn Sie einen kompetenten Partner für Ihr Projekt suchen, der erreichbar und vor Ort ist, um jederzeit für Sie da zu sein, sprechen Sie uns gern an.
Ausbauhaus statt schlüsselfertig: Qualität, Nachhaltigkeit und Flexibilität
Noch vor wenigen Jahren waren sich viele Bauherren sicher: Schlüsselfertiges Bauen ist ihr Weg ins eigene Zuhause. Alles aus kompetenter Fachhand, komplett durchgeplant und koordiniert, mit festem Preisrahmen. Doch in einer Zeit, in der Baukosten durch höhere Anforderungen steigen, Zinsen nach oben tendieren und Flexibilität gefragt ist, verändert sich der Blick. Immer mehr Menschen entdecken das Ausbauhaus als durchdachte und tragfähige Alternative – mit mehr Gestaltungsspielraum und der Möglichkeit, Schritt für Schritt ein hochwertiges Zuhause zu schaffen.
Und mit der Zimmerei Johnsen ist ein Ausbauhaus eine einfache Sache: Wir starten mit der Planung wie bei einem schlüsselfertigen Projekt, damit alle Bereiche durchdacht und besprochen sind. Das Haus wird von uns individuell geplant und entspricht genau Ihren Wünschen.
Alles ist für den späteren Innenausbau mitgedacht – unabhängig davon, wer ihn später ausführt. Und natürlich steht unser Angebot, alle Arbeiten zu übernehmen oder zu beauftragen, die nicht selbst organisiert werden.
Wenn die Planung steht und die Baugenehmigung vorliegt, beginnt das Team der Zimmerei Johnsen in unserer Halle in in Grande mit der Fertigung aller Wand- und Deckenelemente für Ihr Haus. Auf der Baustelle entsteht später in kürzester Zeit Ihr Haus als geschlossener Rohbau in bewährter Johnsen-Qualität. Damit es vor Wind und Wetter geschützt ist, sind Fenster und Türen eingebaut, Fassade und Dach sind dicht.
Fachleute gezielt einbinden
Danach übernehmen die Bauherren das Zepter und können entscheiden, wie der Innenausbau ablaufen soll – in welchem Tempo, mit welchen Materialien und durch wen. Wer eigene handwerkliche Erfahrung hat oder in seinem Umfeld vertraute Fachleute kennt, kann vieles selbst in die Hand nehmen. Andere nutzen die Möglichkeit, Ausstattung und Details in Etappen zu gestalten. So entsteht Raum für Entscheidungen, die im eigenen Rhythmus getroffen werden können – angepasst an das Leben und die persönlichen Möglichkeiten. Auch wir unterstützen gern weiterhin: mit unserem Team und mit unserem Handwerker-Netzwerk.
Die Freiheit der Bauherren geht Hand in Hand mit einem hohem Qualitätsanspruch. Denn wir sorgen bereits durch die Planung dafür, dass alles durchdacht ist. Der Rohbau ist perfekt für die späteren Installationsarbeiten vorbereitet.
Beim Innenausbau behalten die Bauherren die Kosten im Blick, weil sie selbst entscheiden, wann und wie welcher Schritt umgesetzt wird. Sie beschreiten einen Weg ins eigene Zuhause, haben ihr Budget immer konkret im Blick und vermeiden eine zu hohe Finanzierungsbelastung.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit steht das Ausbauhaus anderen Projekten der Zimmerei Johnsen in nichts nach. Wer individuell ausbaut, kann gezielt auf regionale oder ökologische Produkte setzen. Holz aus heimischer Forstwirtschaft, natürliche Dämmstoffe oder auch recycelte Bauteile lassen sich einfach einbinden, wenn Bauherren ihr eigenes Netzwerk aus Freunden und Bekannten einbringen.
Schritt für Schritt
Es entsteht ein Haus, das mit den Menschen wächst, die darin leben werden. Räume werden Schritt für Schritt aus dem eigenen Alltag heraus fertiggestellt. Und sie lassen sich dank flexibler Holzrahmenbauweise später anpassen, wenn das Leben es verlangt. Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet, behält für die Zukunft viele Aus- und Umbauoptionen. Es ist eine Entscheidung für ein Zuhause, das sich entwickeln darf. Und für ein Vorgehen, das finanziellen Spielraum lässt, ohne Kompromisse in der Substanz des Hauses zu machen.
Wir von der Zimmerei Johnsen bringen unsere Erfahrung, unser technisches Know-how und einen klaren Blick für das Wesentliche ein, damit Bauherren auch beim Ausbauhaus immer den Überblick behalten. Wir liefern die Struktur, auf die sich alles Weitere stützt – und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass jeder Ausbau gelingt: technisch vorbereitet, professionell geplant und offen für individuelle Lösungen.
Sprechen Sie uns gern an, wie Ihr Johnsen-Ausbauhaus aussehen könnte.
Rückblick auf unseren Erlebnistag mit Food Truck Festival am 06. Juni 2026
Was für ein gelungener Tag!
Bei bestem Wetter durften wir zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu unserem Erlebnistag mit Food Truck Festival begrüßen. Gemeinsam mit unseren Partnerunternehmen haben wir spannende Einblicke in die Themen ökologischer Hausbau, energieeffizientes Bauen und die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden gegeben.
An den verschiedenen Informationsständen konnten sich die Gäste umfassend über moderne und nachhaltige Bau- und Sanierungslösungen informieren. Unsere Partner aus den Bereichen Haustechnik, Fassade, Dacheindeckung, Fenster, Photovoltaikanlagen, Malerarbeiten, Treppenbau, Fliesen, Fußbodenbeläge sowie Garten- und Außenanlagengestaltung standen für persönliche Gespräche, individuelle Beratungen und fachlichen Austausch zur Verfügung.
Ein besonderes Interesse galt den Themen Gebäudeenergie und Finanzierung. Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über energetische Optimierungsmöglichkeiten, Förderprogramme, Finanzierungslösungen und nachhaltige Energiekonzepte umfassend beraten zu lassen.
Neben den interessanten Einblicken rund ums Bauen und Sanieren kam auch der Spaß nicht zu kurz. Die HSV-Fußballschussanlage mit Gewinnspiel, die Laserschussanlage, das Kinderkarussell und das beliebte Riesen-Jenga sorgten für beste Unterhaltung bei Groß und Klein und machten den Tag zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
Auch kulinarisch war einiges geboten: Verschiedene Food Trucks verwöhnten unsere Gäste mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Speisen und Getränken und luden zum Verweilen ein.
Die vielen positiven Gespräche, das große Interesse und die tolle Stimmung haben diesen Tag für uns zu etwas Besonderem gemacht. Dafür möchten wir uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, unseren Partnerunternehmen sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem gesamten Team bedanken. Ohne ihren Einsatz und ihr Engagement wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen.
