PRESSE

Was wir über uns selbst sagen ist eine Sache, was Aussenstehende über uns sagen ist dagegen etwas ganz anderes. An dieser Stelle finden Sie regelmäßig aktualisierte Presseberichte, die Ihnen einen unabhängigen Blick auf uns und unsere Häuser ermöglichen.

Bauen wir im Norden eigentlich anders?

Über Geschmack lässt sich trefflich streiten - auch beim Hausbau. Aber ist es wirklich eine Frage des Geschmacks oder gibt es für die verschiedenen Regionen in Deutschland jeweils ein typisches Haus was Gebäudeform, Fassadengestaltung und Dachart angeht?

06.07.2020

Wie ein typisches Haus von uns aussieht, können Sie auf unseren Seiten sehen. Wir stehen für ökologische Häuser in bester Handwerksqualität. Aber wie sieht im Rest der Republik aus? Wir von der Zimmerei Johnsen sind Partner im 81fünf-Netzwerk, einem Zusammenschluss von über 70 Zimmereibetrieben, Holzbauunternehmen und Planern aus ganz Deutschland. Innerhalb des Netzwerkes haben wir eine (nicht-repräsentative) Umfrage gestartet. Das Ergebnis zeigt: Es gibt Formen und Fassaden, die sich in ganz Deutschland großer Beliebtheit erfreuen. Gleichzeitig sind regionale Schwerpunkte deutlich zu erkennen.

Bei uns im Norden ist die häufigste Bauform eine kombinierte Holz-Putzfassade mit einem klassischen Satteldach, wie sie auch in anderen Regionen Deutschlands beliebt ist. Bemerkenswert ist das Holzhaus mit Klinkerfassade auf Platz 2. Was viele nicht wissen: Die Fassade eines Holzhauses kann beliebig gestaltet werden – egal ob Stein, Holz, Putz oder ein anderer Werkstoff.

Im Westen wählen Bauherren einerseits besonders gern klassische Elemente wie das Satteldach und andererseits moderne Kubusformen, die Putz und Holz in der Fassadengestaltung nutzen. Putzfassaden haben im Westen eine lange Tradition. Auch Fachwerkhäuser prägen das Bild in vielen Orten dieser Region. Allerdings nicht im Neubau: Dort liegen Fachwerkhäuser auf dem letzten Platz.

Ähnlich wie im Westen steht auch in der Mitte Deutschlands die Putzfassade im Mittelpunkt. Entweder kombiniert mit hellem Holz oder als verputztes Haus mit Satteldach in einer klassischen Form. Den 2. Platz teilt sich das Satteldach mit drei weiteren Haustypen: moderne Holzfassade, Pultdach-Haus und kantige Kubusform.

Im Süden hätte man einen alpinen Stil erwartet. Doch dem ist nicht so. Häuser im alpinen Look liegen nur auf Platz 4. Den 1. Platz nimmt die moderne Vollholz-Variante ein. Ein klarer Baukörper mit viel Holz. Den 2. Platz belegt das Haus mit Satteldach.

Im Osten wählen Bauherren eine konsequente Umsetzung. Bei der Fassade gibt es keine Kompromisse: Entweder 100 % Putz oder 100 % Holz. Bei der Form liegen Platz 1 und 2 nah beieinander. Moderne, klare Linienführung zeichnet die Wünsche der Bauherren im Osten aus.

Ein Haus wie ein Baum

Ein Haus, das sich die Natur zum Vorbild nimmt, das als Kreislauf konzipiert ist und bei dem alles eine Funktion hat - das ist die Vision der Cradle-to-Cradle-Designer. Ihre Ideen und Erkenntnisse lassen in vielen Bereichen und Branchen neue Produkte entstehen. Uns von der Zimmerei Johnsen bestätigen sie auf unserem Weg im modernen Holzhausbau. Sie zeigen neue Möglichkeiten und motivieren uns, das über Jahrhunderte bewährte Wissen unseres Handwerks für nachhaltige Innovationen weiter einzusetzen.

Wir sind mit unserem Betrieb Partner im Netzwerk der 81fünf. Hier tauschen sich Holzbauunternehmer, Zimmereien, Planer, Architekten und Haustechniker aus, um den Holzbau in Deutschland weiter zu entwickeln. Beim Thema Cradle-to-Cradle (C2C) stehen die 81fünf-Partner im Austausch mit Professor Michael Braungart, der das Konzept Ende der 1990er-Jahre entwickelt hat. Der C2C-Pionier erläutert, wie sich der Ansatz auf den Hausbau übertragen lässt

18.06.2020

Nachhaltige Produkte

 

„Wir brauchen Gebäude, die nützlich sind, die die Luft reinigen, die Wasser sauber halten, und die gut sind für alle Lebewesen“, lautet die Forderung von Braungart. Dafür gibt es bereits erste Baustoffe wie Sumpfkalk, der die Raumluft filtert, oder Dachziegel, die mit Hilfe der Sonne Stickstoffe in unbedenkliches Nitrat umwandeln. Immer mehr Produkte werden so hergestellt, dass sie positive Effekte haben. Sie müssen nach ihrem Gebrauch nicht als Müll entsorgt werden, sondern bekommen einen neuen Nutzen.

Cradle-to-Cradle-Designer denken Produkte neu: Alles hat eine Funktion, nichts bleibt ungenutzt, es entsteht kein Abfall. Auf diese Weise wird ein positiver Fußabdruck erzeugt. Das ist ein neues Denken. Für die Cradle-to-Cradle-Designer folgen die bisherigen Bemühungen zum Schutz des Klimas und der Umwelt einer falschen Grundüberzeugung. Den ökologischen Fußabdruck zu verringern, kann nicht das Ziel sein. „Weniger schlecht ist nicht gleich gut“, sagt Professor Braungart. Er wählt eine positive Sicht auf die Welt und möchte das Leben feiern. Dazu müssen wir nur technische und biologische Kreisläufe zusammenbringen.

Das Haus als Ganzes

 

Wir von der Zimmerei Johnsen sehen Häuser schon heute als Ganzes. Wir profitieren vom natürlichen Baustoff Holz, indem wir seine positiven Eigenschaften gezielt einsetzen. Dazu zählt auch die perfekte Integration einer energieeffizienten Planung, die Energiegewinne ermöglicht. Dieses Plakat hat Professor Braungart für seine Cradle-to-Cradle Ausstellung auf der Architektur-Biennale in Venedig 2016 entworfen. Es bringt seine Vorstellungen vom Holzbau eindrucksvoll auf den Punkt.

Beratung und Baumaßnahmen während der Kontaktbeschränkungen?

 

Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir sorgen unter Wahrung aller Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen dafür, dass Ihr Projekt vorankommt.

Tel: 04154 - 98 98 00

E-Mail: info@zimmerei-johnsen.de

Wie gemacht für höchste Energiestandards

Bauherren, die mit der Zimmerei Johnsen den Weg ins Traumhaus gehen, können sich in diesem Jahr über eine erhöhte Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) freuen. Je höher der Energiestandard eines Hauses ist, desto besser ist die Förderung. Die KfW-Standards für noch klimafreundlicheres Bauen sind eng mit unserer Holzbauweise verbunden und lassen sich entsprechend einfach umsetzen. Holz und Energiesparen passen im wahrsten Sinne des Worts von Natur aus zusammen.

Die KfW unterstützt die Bundesregierung bei der Erreichung ihrer klimapolitischen Ziele: Bis 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein. Mit einer gestaffelten Förderung motiviert die KfW Bauherren zu einer Bauweise, die über den aktuellen Energiestandard hinaus geht. Zukunftsorientiertes Bauen wird damit noch attraktiver gemacht.

Entscheidend für die Förderhöhe sind der jährliche Primärenergiebedarf sowie der Transmissionswärmeverlust. Die Primärenergie ist die Leistung, die es in einem Haus braucht, um eine Heizung (z.B. Wärmepumpe, Gasheizung, Fernwärme) und Lüftung zu betreiben sowie für warmes Wasser zu sorgen. Der Transmissionswärmeverlust nennt die Energiemenge, die ein beheiztes Gebäude nach außen verliert. Sie gibt Aufschluss wie „wärmedicht“ ein Haus ist.

20.05.2020

Förderung für die Bauweise KfW-40

Das so genannte KfW-40-Haus verbraucht nur 40 Prozent des Referenzhauses, das sich auf die Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben beschränkt. Nötig ist dafür ein umfassender Wärmeschutz, auch Dach und Bodenplatte müssen gedämmt sein. Die Gebäudehülle darf keine Wärmebrücken aufweisen. Dies sind unsichtbare Wärmelöcher, die wir mit unserer Bauweise ausschließen. Geheizt wird das Haus mit regenerativen Energien zum Beispiel Wärmepumpe (evtl. unterstützt durch eine Solaranlage) oder einer Pellet-Heizung. Empfohlen wird zudem ein diffusionsoffener Wandaufbau, damit bei einer dichten Gebäudehülle kein Schimmel entsteht. Auch das gehört bei unserer Holzbauweise zum Standard.

Förderung KfW-40-Haus (seit 24.01.2020):

  •  KfW-Kredit von bis zu 120.000 Euro. 

  •  20% der Kreditsummen müssen nicht getilgt werden (Tilgungszuschuss)

Variante: KfW-40-Plus

 

Seit 2016 fördert die KfW die Plus-Variante des KfW-40-Hauses. Wer zusätzlich eine Lüftungsanlage einbaut, die mindestens 80% der Wärme rückgewinnt, eine große Photovoltaik-Anlage zur Stromgewinnung einsetzt und diesen Strom speichert, der erhält einen Tilgungsnachlass von bis zu 30.000 Euro.

Förderung KfW-40-Plus-Haus (seit 24.01.2020):

  • KfW-Kredit von bis zu 120.000 Euro

  • 25% der Kreditsummen müssen nicht getilgt werden (Tilgungszuschuss)

Das KfW-55-Haus (Passivhaus)

Bei einem KfW-55-Haus ist der Energieverbrauch etwas höher als beim KfW-40-Haus. Er beträgt 55 Prozent eines Gebäudes, das die heutigen Neubau-Mindestanforderungen erreicht. Erzielt wird dies durch eine gute Wärmedämmung im Dach und in den Außenwänden sowie einer Dreifachverglasung bei Fenstern und Türen. Der KfW-55-Standard verlangt wiederum nach einer Heizung mit regenerativen Energien wie Pellets oder Biomasse. Ein KfW-55-Haus verfügt zudem über eine Solarthermie, die die Heizung bei der Warmwasserproduktion unterstützt.

Förderung KfW-55-Haus (seit 24.01.2020):

  • KfW-Kredit von bis zu 120.000 Euro

  • 15% der Kreditsummen müssen nicht getilgt werden (Tilgungszuschuss)

 

Wie Ihr Haus zu einem KfW-Haus wird, zeigen wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.

Einfach mehr Platz schaffen

Homeoffice, Homeschooling, Lieferpizza statt Besuch beim Lieblingsitaliener - in diesem Frühjahr haben die meisten Menschen so viele Stunden in den eigenen vier Wänden verbracht wie noch nie. Und so manchem ist der Gedanke gekommen: Ich habe zu wenig Platz.

Platz für einen eigenen Arbeitsbereich oder ein eigenes Arbeitszimmer, mehr Raum zum Spielen im Kinderzimmer, ein Ort für Fitnessgeräte oder einfach einen Wohnbereich, der nicht so beengt ist. Diese Wünsche werden die Zeit der Einschränkungen durch das Corona-Virus wahrscheinlich überdauern. Aber wo soll der Raum herkommen, wenn auf dem Grundstück kein Platz für einen Anbau ist?

06.05.2020

Aufstocken statt Anbauen

 

Auch hier haben wir von der Zimmerei Johnsen eine Lösung: Mit unserem Baustoff können wir auch bei Mauerwerkshäusern einfach eine Etage „zwischenschieben“. Wir nennen das Aufstockung, weil das Gebäude auf diese Weise ein weiteres Stockwerk erhält. Ein Stockwerk, das zusätzlichen Platz schafft. Ein Stockwerk für ganz neue Möglichkeiten.

Zeitvorteil durch Vorfertigung

 

Neuer Wohnraum entsteht in kürzester Zeit, ohne dass dafür Baugrund benötigt wird. Die Vorteile des natürlichen Baustoffes und besonders der hohe Vorfertigungsgrad sprechen für eine Aufstockung mit Holz. Das Gebäude, das aufgestockt wird, ist nur kurze Zeit ungeschützt der Witterung ausgesetzt. Zudem wird durch das geringe Eigengewicht der Holzkonstruktion die bestehende Substanz deutlich weniger belastet als bei anderen Baustoffen. Die Zimmerer und Monteure der Zimmerei Johnsen können sorgfältig und zügig arbeiten, um Lärm und Schmutz zu minieren.

Aufstockung für Bürogebäude und Schulen

 

Auch der Gewerbebau wird immer mehr auf den natürlichen Baustoff Holz aufmerksam. Ein ganz bemerkenswertes und aktuelles Beispiel: Im australischen Melbourne wird ein Bürogebäude mit Holz aufgestockt. Ursprünglich war geplant, sechs Geschosse mit Stahlbeton aufzusetzen. Mit der Holzbauweise sind jetzt sogar zehn Stockwerke möglich. Holz ist leichter und hat hervorragende statische Eigenschaften.

Auch die Stadt Wien setzt auf Holz. An 35 bestehenden Schulen und in zwei Neubauten wurden insgesamt 190 neue Klassenzimmer geschaffen. Und das in einer Rekordzeit von nur 5 Jahren – auch dank der Holzbauweise, die bei vielen dieser Erweiterungsprojekte zum Zuge kam.

 

Sprechen Sie uns an. Wir zeigen Ihnen gern, wie wir Ihren Wunsch nach mehr Platz umsetzen können.

Beratung und Baumaßnahmen während der Kontaktbeschränkungen?

 

Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir sorgen unter Wahrung aller Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen dafür, dass Ihr Projekt vorankommt.

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E-Mail: info@zimmerei-johnsen.de

Frühjahrs-Projekt: Neuen Wohnkomfort schaffen

Die Sparzinsen sind niedrig und Banken bieten günstige Kredite. Gleichzeitig steigen die Energiekosten und klimafreundliches Wohnen erhält einen immer höheren Stellenwert. Das macht eine energetische Sanierung für immer mehr Hausbesitzer finanziell wie ökologisch sinnvoll. Und ganz nebenbei steigt durch bessere Lüftung, gleichbleibende Wärme und ökologische Baustoffe das Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden.

Der Bedarf für Modernisierungen ist groß. In Schleswig-Holstein sind rund 75 Prozent aller Häuser älter als 30 Jahre. Sie wurden in einer Zeit gebaut, als es noch keine Vorgaben durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) gab. Häuser aus den 1960er- bis 1980er- Jahren bieten das größte Potenzial. Hier lassen sich oft schon mit einfachen Mitteln Energie sparen und der Wohnkomfort steigern.

Aber wo anfangen? Es gibt viele Ansatzpunkte für eine Modernisierung: Dach, Heizung, Solar, Fenster, Wärmeschutz, Lüftung, Dämmung. Entsprechend unübersichtlich ist die Zahl der Tipps und guten Ratschläge, die im Bekanntenkreis oder im Internet kursieren.

17.03.2020

Haus als Ganzes sehen

 

Für Andreas Johnsen, der unsere Kunden bei einer energetischen Sanierung berät und begleitet, ist es darum zu Anfang immer wichtig, die Zusammenhänge zu erklären. Was für uns beim Holzbau schon lange üblich ist, müssen Besitzer älterer Immobilien erst kennen lernen: Wir sehen ein Haus als Ganzes; Wechselwirkungen planen wir ein; Bauteile stimmen wir aufeinander ab und mit handwerklichem und planerischem Knowhow sorgen wir für eine reibungslose Abwicklung.

Unsichtbare Wärmelöcher

 

Im ersten Schritt wird das Gebäude eingehend untersucht. Eine besondere Rolle spielen dabei Wärmebrücken. Es sind die Bereiche in Wänden und Decken, über die im Winter zu viel Wärme nach außen getragen wird. Sie wirken wie verstecke Wärmelöcher. Gerade in älteren Gebäuden finden sich Wärmebrücken oft im Bereich der Deckenanschlüsse, Rollladenkästen, Heizkörpernischen oder Heizungsleitungen. Mit einer Wärmekamera werden die Wärmelöcher schnell sichtbar.

 

Nach der Bestandsaufnahme erhalten unsere Kunden ein maßgeschneidertes Konzept. Sie können genau erkennen, welche Verbesserungen mit welchen Maßnahmen verbunden sind. Und Sie können abschätzen, was Priorität erhält.

Tipp: Für ein Modernisierungskonzept, das von einem staatlich anerkannten Energieberater erstellt wird, gibt es übrigens attraktive Fördermittel vom Staat (https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieberatung/Energieberatung_Wohngebaeude/energieberatung_wohngebaeude_node.html).

Im Zentrum stehen Maßnahmen, die dafür sorgen, dass Wärme nicht ungenutzt aus dem Haus verschwindet. Dazu werden Fenster, Dach- und Fassadendämmung verbessert. Je dichter die Haushülle, desto wichtiger ist die Lüftung. Eine Lüftungsanlage sorgt für frische Luft, ohne dass durch geöffnete Fenster Wärme entweicht. Passend dazu wird eine Heizung gewählt, die den neuen, niedrigen Energiebedarf liefert. Denkbar ist auch, dies durch eine Solarthermie zu unterstützen, die warmes Wasser durch Sonnenenergie liefert.

Wie das für Ihr Modernisierungsprojekt umgesetzt werden kann, erläutern wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch. Sprechen Sie uns einfach an.

 

Tipp: Für eine energetische Sanierung gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten von der KfW. Sie bietet zinsgünstige Kredite und Investitionszuschüsse an. Die beiden wichtigsten Programme:

Kredit für energieeffizientes Sanieren
www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Kredit-(151-152)/

Investitionszuschuss für eine energieeffiziente Sanierung
www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Zuschuss-(430)/

Politik fördert Bauen mit Holz

Ein Haus zu bauen, ist eine Investition in die Zukunft. Das Wohlfühlen beginnt schon mit dem Einzug und wird schnell zur Selbstverständlichkeit, auf die kein Hausbesitzer mehr verzichten will. Auch mit Blick auf den Werterhalt fragen sich da viele: Wie lange kann ich mein Haus eigentlich nutzen?

Während Häuser in Mauerwerksbauweise ihre Gesamtnutzungsdauer in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert haben, hat sich die Zeitspanne für Gebäude aus Holz seit den 1990-er Jahren deutlich verlängert. Ein Einfamilienhaus hat heute eine „Lebenserwartung“ von 80-100 Jahren – bei entsprechender Pflege auch weit über 100 Jahre hinaus.

Die Langlebigkeit von Holzhäusern verwundert nicht. Schließlich prägen historische Fachwerkhäuser das romantische Bild vieler Altstädte. Die ältesten Gebäude mit dieser traditionellen Holzständerbauweise sind in Deutschland über 750 Jahre alt.

10.03.2020

Ein deutliches Signal pro Holz

 

Die Höhe der Förderung in NRW hat Signalwirkung: Wer mit Holz baut und dabei die Wohneigentumsförderung nutzt, erhält nicht nur ein zinsgünstiges Zusatzdarlehen von bis zu 15.000 Euro, sondern auch einen Tilgungsnachlass von 50 Prozent. Das bedeutet: Bei voller Ausschöpfung des Zusatzdarlehens „Holz“, bekommen Bauherren 7.500 Euro vom Staat geschenkt.

Die Darlehenshöhe richtet sich nach der verwendeten Holzmenge. Dazu ein Rechenbeispiel aus unserer Praxis: Für ein Haus in Holzrahmenbauweise benötigen wir durchschnittlich 30 Kubikmeter Fichtenholz. Das entspricht einem Gewicht von 14.400 Kilogramm. Pro Kilogramm werden 80 Cent als zinsgünstiges Darlehen gewährt. In unserem Beispiel legt die Summe für das Zusatzdarlehen bei 11.520 Euro (0,80€ x 14.400). Zurück gezahlt werden müssten davon aber nur 5.760 Euro.

Die Mittel aus der Wohnraumförderung sollen mehr Menschen den Weg in die eigenen vier Wände ermöglichen. Sie stehen allen offen, die nicht über bestimmten Einkommensgrenzen liegen.

Einen Überblick über die Förderung in den Bundesländern finden Sie hier:

www.vergleich.de/wohnungsbaufoerderung.html

Häuser, die lange leben

Ein Haus zu bauen, ist eine Investition in die Zukunft. Das Wohlfühlen beginnt schon mit dem Einzug und wird schnell zur Selbstverständlichkeit, auf die kein Hausbesitzer mehr verzichten will. Auch mit Blick auf den Werterhalt fragen sich da viele: Wie lange kann ich mein Haus eigentlich nutzen?

Während Häuser in Mauerwerksbauweise ihre Gesamtnutzungsdauer in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert haben, hat sich die Zeitspanne für Gebäude aus Holz seit den 1990-er Jahren deutlich verlängert. Ein Einfamilienhaus hat heute eine „Lebenserwartung“ von 80-100 Jahren – bei entsprechender Pflege auch weit über 100 Jahre hinaus.

Die Langlebigkeit von Holzhäusern verwundert nicht. Schließlich prägen historische Fachwerkhäuser das romantische Bild vieler Altstädte. Die ältesten Gebäude mit dieser traditionellen Holzständerbauweise sind in Deutschland über 750 Jahre alt.

24.02.2020

850 Jahre altes Holzhaus

Noch ältere Holzhäuser findet man in der Schweiz und in Norwegen. Erst vor sechs Jahren entdeckten Wissenschaftler das tatsächliche Alter eines Gebäudes im Freilichtmuseum von Eidsborg in Norwegen. Es wird auf das Jahr 1170 datiert und ist damit noch älter als das bisher älteste Haus (Haus „Nideröst“ aus dem Jahr 1176) in der Schweiz.

Norwegen ist auch die Heimat der historischen Stabkirchen. Sie nutzen senkrecht stehende Masten aus Holz, um die Dachkonstruktion zu tragen. Die ältesten stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert - und natürlich stehen sie bis heute. Den Baumeistern dieser Zeit zollen wir als Zimmerer unseren Respekt.

Moderne Langlebigkeit

Holz war einer der frühesten Baustoffe für Häuser. Und weil sich mit ihm moderne Ansprüche an Gestaltung und Nachhaltigkeit besonders gut umsetzen lassen, ist er auch heute noch im Hausbau unverzichtbar. Dank unserer langjährigen Erfahrung (A. Johnsen Zimmerei & Hausbau gibt es schon seit 1995) wissen wir Holz richtig einzusetzen, damit unsere Kunden jahrzehntelang Freude daran haben und weitergeben können.

Ein paar Begriffe kurz erklärt:

Die Gesamtnutzungsdauer (GND) ist der Zeitraum, in dem ein Gebäude bei normaler Instandhaltung wirtschaftlich nutzbar ist und den Ansprüchen der Nutzer gerecht wird.

Die Restnutzungsdauer (RND) zeigt an, wie viele Jahre ein Gebäude von einem bestimmten Termin an (Wertermittlungsstichtag) noch nutzbar ist. Oder als Formel: Restnutzungsdauer = Gesamtnutzungsdauer - Gebäudealter.

Die technische Lebensdauer ist die Zeitspanne zwischen Errichtung und Abriss, weil eine Instandsetzung nicht mehr möglich ist.

Holz macht glücklich

Für uns von der Zimmerei Johnsen ist Holz der Baustoff, aus dem wir die Träume unserer Kunden Wirklichkeit werden lassen. Wir schaffen damit ihr Zuhause – mit einem Baustoff der wirklich glücklich macht. Zimmermeister Andreas Johnsen erklärt, warum es für ihn nichts Besseres gibt als Holz:

11.02.2020

Holzhäuser sind für Menschen, die nachhaltig und klimaschonend leben möchten, oft die erste Wahl, freut Sie das?

Johnsen: Ja, natürlich. Als Zimmerer erleben wir jeden Tag, dass Holz nicht ein, sondern der Baustoff für Häuser ist. Seine natürlichen Eigenschaften schaffen die ideale Grundlage, an die zum Beispiel die energiesparende Heiztechnik oder andere ökologische Baustoffe andocken.

 

Was fasziniert Sie persönlich so am Holz?

Johnsen: Es ist ein Baustoff der lebt und der einzigartig ist. Es macht einfach Freude, Holz zu bearbeiten. Am Anfang ist der Baum. Er hat Jahre lang im Wald gestanden, hat Sauerstoff produziert und CO2 aus der Luft gebunden. Jeder Baumstamm erzählt mit den Jahresringen seine ganz eigene Geschichte. Das spüren wir auch noch beim Konstruktionsholz, mit dem wir arbeiten. Holz ist eben das Beste, was der Wald zu bieten hat.

 

Wie ist es mit der Verarbeitung?

Johnsen: Holz zu schneiden und zu Wänden oder Decken zu verarbeiten, ist auch ein sinnliches Erlebnis. Uns, die wir täglich in der Fertigung sind, ist es zwar kaum noch bewusst, aber der süßliche, angenehme Geruch von Holz ist die ganze Zeit in der Luft.

 

Viele historische Häuser wurden mit Holz gebaut. Man denke nur an Fachwerkhäuser. Warum ist der traditionelle Baustoff Holz für Sie gleichzeitig ein moderner?

Johnsen: Auch wenn wir im Holzbau zusätzliche Dämmstoffe verwenden – bei Zellulose ist die Grundlage übrigens ebenfalls Holz -, wirkt Holz schon durch seine natürlichen Eigenschaften isolierend. Die natürliche Zellstruktur mit über 600 kleinsten Kapillargefäßen auf einem Millimeter speichert die Wärme, hält die Restfeuchtigkeit konstant und gleicht Temperaturschwankungen aus. Ideale Voraussetzungen, um mit wenig Heizenergie ein angenehmes Wohnklima zu schaffen. Legen Sie mal Ihre Hand auf ein Stück Holz. Es hat immer eine gewisse Wärme.

 

Und aus handwerklicher Sicht?

Johnsen: Holz ist fest, stabil und gleichzeitig biegsam. Wir können damit sehr viele Formen möglich machen. Außerdem hält Holz Zug wie Druck gut aus. Dank seiner hervorragenden statischen Eigenschaften können wir großzügige Raumkonzepte genauso umsetzen, wie die Raumaufteilung nachträglich verändern. Innenwände lassen sich leicht versetzen, weil die Statik von nur wenigen Wänden getragen wird.

 

Zimmerer ist ein Beruf mit Tradition. Was sollte jemand mitbringen, der mit Holz arbeiten möchte?

Johnsen: Der Beruf des Zimmerers braucht Menschen, die Freude haben, mit ihren Händen etwas zu schaffen, die mit natürlichen Werkstoffen arbeiten möchten und im Team zusammenarbeiten können. Das Fachliche lernt man in der Ausbildung.

 

Lust auf Holz? Erlebe das Arbeiten mit Holz selbst als Praktikant/in oder Auszubildende/r. Sprich uns einfach an.

Eine Hymne auf das Holz

Auch die Band „257er“ mag Holz – wenn auch etwas anders. Im Video zu ihrem Song „Holz“ zeigen sie kreative Einsatzmöglichkeiten.

Film-Tipp: Über Wald, Holz und Häuser

Am Donnerstag, 14. November ist der neue Film des österreichischen Dokumentarfilmers Erwin Wagenhofer gestartet. In „But Beautiful“ sucht er das Schöne und Gute und zeigt Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Warum wir von der Zimmerei Johnsen darüber informieren? Weil es dabei auch um unsere Leidenschaft geht: um Wald, Nachhaltigkeit, Ökologie und um Häuser aus Holz.

Wagenhofer erzählt über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über
Menschen mit unterschiedlichen Ideen aber einem großen gemeinsamen Ziel: eine zukunftsfähige Welt. Neben dem Dalai Lama gehört auch Erwin Thoma zu diesen Visionären.

18.11.2019

Bäume sind Weggefährten

Thoma ist Förster. Für ihn ist Wald Leben und Energie. Im Film sitzt er neben einem geschlagenen Baum und übersetzt anhand der hellen und dunkleren, engen und ungleichmäßigen verlaufenden Jahresringe das Leben des Baums – voller Ehrfurcht. Für ihn sind Bäume Weggefährten. Diese Faszination hat Erwin Thoma auf die Idee gebracht, gesunde Häuser aus Holz zu bauen. Ja sogar ein Baumhaus zum Wohnen hat er realisiert. Die Räume schweben ein paar Meter über der Erde, um eine Fichte herum gebaut.

Im Film zeigt Thoma ein vier Jahre altes Haus, das ohne Heizung auskommt, denn der Wandaufbau aus Vollholz sorgt im Winter für Wärme und im Sommer für angenehme Kühle. Dieses Holz wurde in den Bergen in einer Mondnacht im Winter geschlagen. Wirtschaftlich sei das nicht, weiß Thoma, aber für ihn ist es das Holz, mit dem er Häuser bauen möchte. Keine Chemie, kein Holzschutzmittel, einfach nur Holz.

Ideen für eine bessere Zukunft

Für Filmemacher Wagenhofer ist Erwin Thoma ein Beispiel für ein anderes, gutes Leben, in dem wir aufmerksam sind für das, was uns umgibt. Der Film „But Beautiful“ verbindet ihn mit Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen; Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln; den Dalai Lama mit Schalk und essenziellen Botschaften und seine tibetische Schwester mit großem Herz für die Jugend; ein junges Jazztrio, ein etablierter Pianist, eine beseelte kolumbianische Sängerin, die uns den Klang der Schönheit vermitteln.

Sie alle sind ein Beleg dafür, dass wir nicht alternativlos sind. Das macht den Film sehenswert und ermutigend.

Daten zum Film

„But Beautiful“ Dokumentation Deutschland, Österreich 2019
Regie & Kamera: Erwin Wagenhofer
Buch: Erwin Wagenhofer, Sabine Kriechbaum
Darsteller: Kenny Werner, Barbara und Erich Graf, Shahnaz Banu, Bunker Roy, Kamla Devi, Basanta, Lucia Pulido, Erwin Thoma, Mario Rom, Lukas Kranzelbinder, Herbert Pilker, Jetsun Pema, Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama.

Verleih: Pandora
Länge: 116 Minuten
Kinostart: 14.11.2019

Link zum Trailer: https://youtu.be/yuQ6aDJS-i4
Infos zum Film: https://www.but-beautiful-film.com

 

Neue Impulse und reger Austausch unter Holzbau-Experten

12.-14.09.19

Kunden der Zimmerei Johnsen dürfen sich auf und über ihr Traumhaus freuen. Unsere Aufgabe ist es dabei, ihnen bei allen planerischen, architektonischen, bauphysikalischen und technischen Fragen den Rücken freizuhalten. Damit das auch zukünftig zur Zufriedenheit unserer Kunden geschieht, entwickeln wir uns ständig weiter und bleiben immer auf dem neusten Stand.

Darum schätzen wir die Zusammenarbeit in der 81fünf, einem Netzwerk aus über 80 Holzbaubetrieben und Architekten aus ganz Deutschland. Vom  12. - 14.09.2019 war die Jahrestagung der 81fünf in Freiburg, bei der es wieder darum ging, über den Tellerrand zu schauen, neue Impulse zu erhalten und sich mit anderen Holzbau-Experten auszutauschen. Auf der Tagung konnte man auch lernen, was ein Papierflieger, Speed-Dating und ein Innenpolitiker wie Wolfgang Bosbach mit Holzhausbau zu tun haben.

Fachkräfte-Formel entschlüsseln
Für uns als Handwerksbetrieb aus der Region erhält das Thema Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterführung immer größere Bedeutung. Jörg Mosler, Autor und früher selbst Dachdeckermeister, ließ bei seinem Vortrag zur „Fachkräfte-Formel“ zahlreiche Papierflieger durch die Luft fliegen. Der Motivations-Coach zeigte anhand des Fliegers, wie bessere Lösungen ganz einfach werden: Wir sollten nicht vorschnell einem Muster folgen, sondern bereit sein, eine andere, vielleicht sogar unerwartete Perspektive einzunehmen. Optimierungsexperte Michael Vaas argumentierte bei seinem Vortrag ähnlich. Sein Rat: Im Mitarbeiter immer den Menschen sehen und das Potenzial erkennen, das in ihm steckt.

Weil der Austausch innerhalb des 81fünf-Netzwerkes von jeher sehr geschätzt wird, gab es in Freiburg eine systematische Erweiterung dieses Austausches durch ein Business-Speed-Dating. Dabei ging es um ein schnelles Kennenlernen neuer Entwicklungen der Industriepartner und dem Klären von Fragen seitens der Handwerksbetriebe. In kleinen Gruppen ging es im 5-Minuten-Takt von Thema zu Thema. Auf diese Weise konnte sich jeder in kurzer Zeit die Informationen aus erster Hand holen, die er benötigte.

Werteorientiertes Handeln
Fehlt noch Wolfgang Bosbach, der viele Jahre für die CDU im Bundestag saß und als profilierter Innenpolitiker an wichtigen Entscheidungen der vergangenen 30 Jahre mitgewirkt hat. Er hat einen Blick auf die Rahmenbedingungen für Betriebe und Bauherren geworfen und warnt: Die bisherige Stabilität schreibt sich nicht automatisch fort. Denn die großen Parteien und gesellschaftlichen Akteure verlören zunehmend an Unterstützung und Regierungen ließen sich durch Stimmungen zu Eingriffen in den Markt hinreißen. Umso wichtiger wird es, sich seiner eigenen Werte bewusst zu sein und sein Handeln daran zu orientieren. Dieser Aspekt zog sich wie ein roter Faden durch die Vorträge der diesjährigen Jahrestagung.

Am Ende stand für alle fest: Es war wieder ein lohnenswerter Blick über Tellerrand, damit unsere tägliche Arbeit für die Kunden auch in Zukunft geprägt ist durch Zufriedenheit und höchste Qualität.

Klimafreundlich von Anfang an

Wir plädieren für einen bewussten Umgang mit Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus eines Hauses: Inklusive Rohstoffgewinnung, Herstellung der Baustoffe, Umbau oder Rückbau.

27.06.2019

Klimafreundlich von Anfang an

Energiesparen bewegt viele Menschen. Gerade private Haushalte versuchen schon seit Jahren, weniger Energie zu verbrauchen. Die Bauweise, die wir von der Zimmerei Johnsen nutzen, lässt sich optimal mit nachhaltiger Technik kombinieren, um beim Heizen eines Hauses und bei der Warmwassergewinnung klimaschädliche Emissionen zu minimieren. Darum kommen viele Bauherren zu uns. Es gibt aber noch einen weiteren wichtigen Energiespar-Grund: Denn schauen wir auf den ökologischen Fußabdruck, den viele Häuser beim Bau hinterlassen, sehen wir großen Einsparpotenzial. Auch hier ist Holz eine klimafreundliche Alternative.

Ökobilanzen, die den Hausbau berücksichtigen, sind noch selten zu finden. Mit Blick auf die großen Klimaziele ist das für uns unverständlich. Denn laut Wuppertaler Institut ist die Bauwirtschaft für knapp ein Fünftel des Ressourcenverbrauchs weltweit verantwortlich.

Energie schon beim Hausbau sparen

Wir plädieren für einen bewussten Umgang mit Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus eines Hauses. Das beginnt bei der Rohstoffgewinnung zur Herstellung der Baustoffe und endet erst mit dem Umbau oder Rückbau des Gebäudes. Denn auch im letzten Schritt sollte bedacht werden, was mit den Materialien geschieht. Lassen sie sich weiter verwerten oder hat man womöglich Altlasten, die aufwendig entsorgt werden müssen?

Wissenschaftler berücksichtigen all diese Komponenten und bündeln sie in einem Energiewert, die sogenannte graue Energie. Das Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften Berlin hat entsprechend berechnet, dass der Bau eines 130 Quadratmeter großen Einfamilienhauses in Deutschland durchschnittlich 260.000 Kilowattstunden graue Energie verbraucht. Damit könnte man ein Haus 20 Jahre mit Erdgas heizen oder 50 Jahre mit Strom versorgen.

Natürlicher Baustoff mit hervorragender CO2-Bilanz

Durch Baustoffe mit natürlicher Herkunft, die in der Herstellung kaum behandelt werden, keine langen Wege zurücklegen müssen und eine lange Lebensdauer haben, lässt sich die graue Energie grundsätzlich verringern. Darum setzen wir bei Neubauten und Umbauten auf Holz. Es bindet CO2, hat eine gute Wärmespeicherung und Dämmleistung, es liefert hohe Zug- und Druckfestigkeit bei geringem Eigengewicht und ist nachwachsend. Anders als Mauerziegel lässt sich Holz gut demontieren und recyclen.

Bei aller Begeisterung für unseren Baustoff wissen wir, dass es nicht den einen Weg zur Optimierung des Lebenszyklusenergie gibt. Jeder Bau hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Doch weil wir uns seit Jahren mit ökologischen Baustoffen beschäftigen und offen auf neue Entwicklungen zugehen, kennen wir viele Möglichkeiten, den unumgänglichen Fußabdruck möglichst klein zu halten.

 

Klein und oho

Ein Tiny Haus konzentriert sich auf das Wesentliche und setzt dabei auf Holz. Für uns von der Zimmerei Johnsen ist Holz immer erste Wahl, egal ob groß oder tiny.

03.06.2019

Tiny Häuser werden immer beliebter. Der Trend aus den USA erfreut sich auch hierzulande wachsender Aufmerksamkeit. Laut einer aktuellen Umfrage des Finanzierungs-Vermittlers Interhyp können sich bereits 13 Prozent der Deutschen vorstellen, in einem Haus zu leben, das sich auf wenige Quadratmeter (meist nicht mehr als 40 Quadratmeter) und die nötigste Ausstattung beschränkt.

Tiny Haus – diese Idee steht für Minimalismus. Nach dem Motto „weniger ist mehr“ freuen sich die Bewohner über eine kompakte und intelligente Wohnlösung. Meist sind es Menschen, die sich aus Gründen der Nachhaltigkeit oder aus wirtschaftlichen Gründen auf wenigen Quadratmetern Grundfläche einrichten. Auch Studenten oder Pendler nutzen ein Tiny Haus gern als temporäre Bleibe. Daneben werden die Mini-Häuser auch gern als Ferien- oder Wochenendwohnung sowie als Büroraum genutzt. Beachtet man die entsprechenden verkehrstechnischen Zulassungsvorschriften kann ein Tiny Haus auch als Anhänger konzipiert werden, der sich an jeden beliebigen Ort bringen lässt. So wird aus einer Immobilie ein mobiles Zuhause.

Als Zimmerei freuen wir uns, dass Bauherren heute immer mehr Varianten in den Blick nehmen, wenn sie über die eigenen vier Wände nachdenken. Sie können vergleichen, abwägen und auswählen, weil noch vor einigen Jahren kaum bekannte Nischenprodukte heute größere Aufmerksamkeit erfahren. Und die Einformigkeit, mit der noch vor Jahrzehnten größtenteils gebaut wurde, ist überholt. Neue Idee, neue Formen, neue Anforderungen – für all das bietet der Baustoff Holz die besten Voraussetzungen. So auch beim Tiny Haus: Wegen seiner Flexibilität und seinen statischen Vorzügen kommt es hier meist zum Einsatz.

Ökologisches Zuhause auf Platz 1
Für Andreas Johnsen von der Zimmerei Johnsen sind Tiny Häuser nur ein Beispiel für einen allgemeinen Trend. Denn auch im klassischen Hausbau oder bei An- und Umbauten ist Holz die erste Wahl, wenn es um eine klimafreundliche Bauweise und eine einfache Integration energiesparender Technik geht. Johnsen verweist noch einmal auf die Umfrage von Interhyp: Dort sagen nämlich 43 Prozent der Befragten, dass sie sich vorstellen können, in einem Ökohaus zu leben. Es gibt natürlich viele Möglichkeiten „Öko“ zu definieren, aber wenn es um Ökologie und Nachhaltigkeit geht, führt für Andreas Johnsen kein Weg am Holz vorbei. Ganz egal, ob groß oder tiny gebaut wird.

Mehr zur Umfrage:
https://www.interhyp.de/ueber-interhyp/presse/oekohaus-tiny-house-und-co-studie-zeigt-trend-zu-nachhaltigen-und-alternativen-wohnformen.html

Trittauer erweitern ihr Rathaus

Amt und Gemeinde feiern Richtfest für den Anbau des Verwaltungsgebäudes. Kosten liegen bei 2,8 Millionen Euro

18.05.2019

Trittau Die bunten Bänder des Richtkranzes wehen über dem neuen Anbau des Trittauer Verwaltungsgebäudes im Wind, als Zimmermeister Andreas Johnsen seine Rede oben auf dem Gerüst vorträgt. „Ein Hoch den Benutzern dieser Gebäude. Wir hoffen, die Anlage macht ihnen Freude“, ruft er der Menschenmenge zu, die seine Rede vom sicheren Boden aus verfolgte. Am Freitag feierten Bürgermeister der Amtsgemeinden, Mitglieder des Amtsausschusses, Mitarbeiter der Verwaltung und der beteiligten Unternehmen zusammen mit Gästen das Richtfest „dieses neuen und imposanten Gebäudes“, wie Amtsvorsteher Ulrich Borngräber den Anbau bezeichnet. Das Richtfest markiere einen wichtigen Zwischenschritt beim Bau des Verwaltungsgebäudes.

Anlass für Bau war wachsende Anzahl von Mitarbeitern

Wenn alles nach Plan läuft, soll der Bau im Dezember dieses Jahres bezugsfertig sein. Der verantwortliche Architekt, Kai Moldenhauer, vom Planungsbüro MK2 Architekten zeigte sich zufrieden mit dem zeitlichen Ablauf: „Der Terminplan musste noch kein einziges Mal angepasst werden.“ Auf die Frage nach besonderen Herausforderungen dieses Bauprojekts verwies er auf die große Zahl der Beteiligten – allein schon zehn Bürgermeister mit ihren unterschiedlichen Interessen. Er sagt: „Es war nicht leicht, allen gerecht zu werden.“ Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, seien viele Abstimmungsrunden nötig gewesen.

Der Anbau ist ein Bauprojekt des Amtes Trittau, die Gemeindeverwaltung ist lediglich Mieterin des Gebäudes. Für die Versammelten erläuterte Borngräber als Bauherr die Besitzverhältnisse: „Die Gemeindeverwaltung übernimmt per Amtsvertrag die Verwaltungsaufgaben aller zehn Amtsgemeinden“, sagt er. Bisher sei die Verwaltung im Rathaus untergebracht, dessen Eigentümer das Amt sei. Als Amtsvorsteher sei er Hausherr des Gebäudes, Leiter der Verwaltung aber Bürgermeister Oliver Mesch.

Die Planungen für den Anbau hatten 2016 begonnen und wurden 2017 beschlossen. Anlass war die wachsende Zahl der Verwaltungsmitarbeiter und die dadurch entstehende räumliche Enge. Sie führte außerdem dazu, dass die Anforderungen bezüglich Vertraulichkeit und Datenschutz bei Gesprächen mit Kunden immer schwerer zu erfüllen waren. Zwischenzeitlich musste das Standesamt und das sogenannte Amtsbürgermeister-Büro mehrfach umziehen, das Büro der Gleichstellungsbeauftragten wurde ausgelagert. Laut Borngräber „gibt es aber Licht am Ende des Tunnels“, ein Ende der Durststrecke für die Verwaltungsmitarbeiter sei absehbar. Der Anbau verfügt über drei Geschosse und eine Teilunterkellerung, in der das Archiv untergebracht werden soll. Die Bruttogeschossfläche beträgt 1075 Quadratmeter, die Nutzfläche etwa 950 Quadratmeter. In 16 Büroräumen können je nach Aufteilung circa 20 Arbeitsplätze bereitgestellt werden. Die Investition für das Vorhaben inklusive Büro-Basisausstattung: 2,8 Millionen Euro.

Der Fahrstuhl wurde so umgebaut, dass Rollstuhlfahrer bis ins zweite Obergeschoss gelangen können. Als Ausbaureserve könnten in diesem Geschoss weitere zehn Büros entstehen. Für Bürgermeister Oliver Mesch ist der Neubautrakt ein Muss: „Ich habe dringenden Bedarf an Neueinstellungen und dafür auch Stellen im Stellenplan, kann ohne Büroplätze aber nicht ausschreiben beziehungsweise einstellen.“ Nachhaltigkeit wird bei dem Projekt großgeschrieben: Das Tonnendach ist ideal für eine Fotovoltaikanlage. Architekt Moldenhauer sagt: „Der Bau ist noch erweiterbar, zum Beispiel durch eine weitere Etage.“

Mehr Raum für alle

Ist das eigene Haus zu klein, entsteht mit Holz neuer Raum

13.05.2019

„Wir brauchen jetzt einfach mehr Platz“, mit diesem Wunsch wenden sich Hausbesitzer immer wieder an uns. Sie suchen Rat, weil sie ihr Zuhause nach einigen Jahren verändern möchten: Größeres Wohnzimmer, neuer Platz für ein Arbeitszimmer, erweiterter Eingangsbereich oder neue Raumaufteilung – so vielfältig die Gründe für zusätzlichen Wohnraum sind, so flexibel ist der Baustoff Holz bei diesen Vorhaben einsetzbar. Wie das Wort Immobilien schon sagt, ist ein Haus in puncto Standort nicht mobil, also nicht veränderbar, aber mit Holz kann es sich sehr gut an veränderte Lebenssituationen anpassen.

Bei einem Neubau wissen Paare oder junge Familien meist noch nicht, wie viele Kinderzimmer sie brauchen. Darum geht es bei späteren Raumerweiterungen häufig um mehr Platz für den Nachwuchs. Sei es als zusätzliche Kinderzimmer oder weil sich die Kinder im Erwachsenenalter einen eigenen Wohnbereich im Elternhaus schaffen möchten. Angebaute Einliegerwohnungen werden oft auch für Eltern oder Schwiegereltern genutzt, um gemeinsam unter einem Dach zu leben und sich zu helfen. Solche Erweiterungen machen ein Haus zu einem Mehrgenerationenhaus.

Mehr Raum für Komfort oder Homeoffice
Manchmal ist es auch der Komfortwunsch, der sich mit größeren Räumen erfüllen lässt. Oft wird das Wohnzimmer durch einen Anbau an das bestehende Gebäude vergrößert und mit Fensterflächen hell und offen gestaltet. Es gibt aber auch praktische Gründe für eine Raumerweiterung. Der Weg zur Arbeit raubt vielen Menschen in unserer Region Zeit und Energie. Homeoffice wird für immer mehr Arbeitnehmer zum Thema. Um zwischen Wohnen und Arbeiten im eigenen Haus eine Trennung zu schaffen, wächst die Nachfrage nach angebauten Arbeitszimmern mit angenehmer Arbeitsatmosphäre.

Selbst wer sein Haus in Stein-auf-Stein-Bauweise gebaut hat, kommt bei einer geplanten Erweiterung schnell zum Baustoff Holz. Es bietet hohe Traglast bei geringem Eigengewicht und lässt sich flexibel an bestehende Wände ansetzen, auch wenn diese gerade bei älteren Gebäuden nicht mehr rechtwinklig stehen sollten. Was viele Bauherren schätzen: Die hohe Vorfertigung in unserer Produktionshalle sorgt für eine schnelle Fertigstellung auf der Baustelle. Der Innenausbau kann sofort starten und man spart Zeit.

Sich jederzeit wohlfühlen
In den eigenen vier Wänden wohlfühlen – das steht uns bei der Zimmerei Mustermeister an erster Stelle. Wenn sich die Lebenssituation ändert und das Haus nicht mehr richtig zu passen scheint, haben wir Lösungen, die wir mit Holz schnell und einfach umsetzen. Wir wollen, dass ein Haus für alle Bewohner immer ein Zuhause bleibt.

 

Worauf Sie beim Anbau achten sollten?

Bevor es mit der konkreten Planung losgeht, sollten wir gemeinsam folgende Punkte besprechen:

Was sagt der Bebauungsplan und Ihr Baufenster?

Im Bebauungsplan ist genau geregelt, wie Sie auf Ihrem Grundstück bauen dürfen und welche Abstände zum Nachbarn einzuhalten sind. Eventuell benötigen Sie die Zustimmung Ihrer Nachbarn und eine Ausnahmegenehmigung des Bauamtes.

Trägt Ihr Untergrund?

Es muss sichergestellt sein, dass Ihr Anbau auf einem stabilen Fundament stehen kann.

Ist die zukünftige Baustelle leicht zugänglich?

Bei einem eingewachsenen Grundstück mit Hecke oder Baumbestand muss genau geplant werden, wie die Baustelle zum Beispiel durch den Garten erreicht werden kann.

Wie ist der Zustand der bestehenden Wände und Dächer?

Es muss genau geplant werden, wie die Fassade des bisherigen Gebäudes verändert werden muss, damit sich der Anbau auch optisch schön anschließt.

Wie lässt sich die bisherige Haustechnik nutzen?

Es geht darum, bestehende Rohrleitungen, Stromkabel und das Entwässerungssystem zu berücksichtigen und für den neuen Raum nutzbar zu machen.

 

3 Wege zu neuen Räumen im eigenen Haus

Die Flexibilität von Holz bietet verschiedene Möglichkeiten, Räume zu verändern und zu vergrößern:

Anbau
Ein Anbau vergrößert die Grundfläche eines Gebäudes. Zusätzlicher Raum wird neben das bisherige Gebäude gesetzt und verbunden. Ein solcher Anbau kann ein- oder mehrstöckig sein. Er kann sich architektonisch vom bisherigen Erscheinungsbild bewusst absetzen oder fast völlig integriert sein.

Aufstockung
Bei einer Aufstockung wird ein neues Geschoss meist zwischen Erd- und Dachgeschoss eingeschoben. Dazu wird der Dachstuhl angehoben, das neue Vollgeschoss aufgestockt und anschließend wird das Dach wieder aufgesetzt. Auf diese Weise bleibt die Grundfläche des Hauses gleich, die Wohnfläche vergrößert sich um ganzes Geschoss.

Wände entfernen und umsetzen
Ist ein Haus mit Holzrahmenbauweise errichtet, lassen sich die meisten Wände im Gebäude beliebig versetzen, denn sie müssen keine Lasten tragen. Auf diese Weise kann aus mehreren kleineren Zimmern, ein großer Raum entstehen. Aus Küche und Wohnzimmer wird ein neuer großer Lebensraum für die ganze Familie.

Natur pur beim Hausbau

Ökologische Baustoffe werden immer stärker nachgefragt

21.04.2019

Bauherren in Schleswig-Holstein beschäftigen sich heute viel stärker mit Themen wie Nachhaltigkeit, als es früher der Fall war. Sie haben erkannt: Bei einem Bauprojekt – egal ob Neubau oder Umbau – hat jede Entscheidung große Auswirkungen auf die persönliche Zukunft und auf die Zukunft der Umwelt. „Wir nutzen ein Haus über Jahrzehnte. Darum ist es bei der Planung wichtig, nicht nur an heute, sondern auch an morgen zu denken“, sagt Andreas Johnsen von der Zimmerei Johnsen aus Grande. Ihn freut es, dass die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie viele Bauinteressierte zum traditionsreichen Baustoff Holz führen. „Holz ist der Ausgangspunkt für eine stimmige und effiziente Verwendung von ökologischen Baustoffen“, ist Zimmermeister Johnsen überzeugt.

Höhere Energiestandards und ein wachsendes Bewusstsein für nachhaltiges Handeln haben den Hausbau verändert. Bei der Planung geht es nicht mehr nur um Grundriss, Dachform und Fassadengestaltung, sondern vielmehr darum, wie und mit welchen Materialien gebaut werden soll. Auch Andreas Johnsen spürt, dass Fragen nach den Baustoffen, ihrer Herstellung und Auswirkungen auf das Wohngefühl und sogar die spätere Entsorgung immer wichtiger werden. Ökologische Baustoffe können in fast allen Bereichen beim Hausbau eingesetzt werden. Für Johnsen steht natürlich Holz an erster Stelle. Wegen seiner guten statischen Eigenschaften wird es seit Jahrhunderten im Hausbau eingesetzt. Seine CO2-Bilanz und gute Dämmeigenschaften haben in den vergangenen Jahren für eine Renaissance des Baustoffs gesorgt. „Das Raumklima spielt bei den Menschen eine immer größere Rolle“, sagt Johnsen. Gerade hier spielt Holz seine Vorteile als natürlicher Baustoff aus. 

Holz ist ein wichtiger, aber lange nicht der einzige ökologische Baustoff im Hausbau. Besonders im Bereich der Dämmung haben sich frühzeitig Alternativen zu herkömmlichen Materialien entwickelt. Lehm, Stroh, Schilf oder Hanf sind natürliche Stoffe, die heute wieder als Dämmstoff eingesetzt werden. Gerade die Kombination von Lehm und Stroh erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Jüngst hat das Bio-Unternehmen Alnatura in Darmstadt ein Bürogebäude für 500 Mitarbeitende aus Lehmwänden errichtet. Für Johnsen zeigen solche Beispiele, dass ökologisches Bauen in allen Bereichen auf dem Vormarsch ist.

Weniger exotisch als Hanf oder Stroh ist Zellulose. Diese wird aus recyceltem Altpapier hergestellt, was den Produktionsprozess besonders umweltfreundlich macht. Der Dämmstoff lässt sich einschütten, in Hohlräume einblasen oder als vorgefertigtes Element verwenden. Ähnlich wie bei einer Weichfaserplatte aus Holz, dem Klassiker bei ökologischen Dämmstoffen, dampft Zellulose keine Schadstoffe oder Chemikalien aus.

Die Zimmerei Johnsen ist Partner im Netzwerk der 81fünf. Dort sind Holzhausunternehmen, Zimmereien, Architekten und Planer zusammengeschlossen, die sich immer wieder über die Entwicklung ökologischer Baustoffe austauschen. „Ein Netzwerk-Partner hat zum Beispiel sein Haus-Konzept vorgestellt, das nahezu ohne Kunststoff auskommt“, sagt Johnsen. Auch wenn Bauherren solche Wünsche noch selten äußern, zeigt es das gestiegene Bewusstsein beim Hausbau. „Ich bin froh, dass wir durch unseren täglichen Umgang mit dem ökologischen Baustoff Holz auf fast alle Fragen eine Antwort haben“, sagt Johnsen. Innovationen und neue technische Entwicklungen kommen für ihn immer erst dann zum Zug, wenn die natürlichen Eigenschaften der verwendeten Materialien ausgeschöpft sind.

Auf diese Fördergelder sollte niemand verzichten

Fördermittel vom Bund – 15.000 Euro geschenkt!

08.04.2019

Auf diese Fördergelder sollte niemand verzichten: Holz und energieeffizientes Bauen passen sehr gut zusammen. Darum können Bauherren für Holzhäuser verschiedene Zuschüsse, günstige Darlehen oder Bonuszahlungen vom Staat nutzen. Aber Achtung: Bei einigen Fördertöpfen gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Auf diese Fördergelder sollte niemand verzichten

Wer ein energieeffizientes und ökologisches Holzhaus baut oder einen An- und Umbau in Holzrahmenbauweise plant, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geldbeutel. Bund, Länder und teilweise sogar Gemeinden belohnen diejenigen, die beim Bauen schon heute Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien in den Blick nehmen – so wie es mit der Zimmerei Johnsen möglich ist.

Fördermittel vom Bund - 15.000 Euro geschenkt
Bauherren können zinsgünstige Kredite und Zuschüsse bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Sie unterstützt den Neubau genauso wie die energieeffiziente Sanierung eines bestehenden Gebäudes.

Mit dem Holzrahmenbau, wie die Zimmerei Johnsen ihn umsetzt, ist besonders das KfW-Programm 153 „Energieeffizient bauen“ interessant. Wer mit der Zimmerei Johnsen nach den Standards eines KfW-Energieeffizienzhauses 40, 40plus oder 55 baut, erhält nicht nur günstige Darlehenszinsen (aktuell ab 1,11% eff. Jahreszins), sondern auch einen Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro – geschenkt vom Staat. Ein Energieeffizienzhaus 40 unterschreitet die EnEV-Anforderungen beim Primärenergiebedarf um 60 Prozent! Das sorgt dauerhaft für niedrige Heizkosten.

Wird der ohnehin niedrige Energieverbrauch mit erneuerbaren Energien (z.B. durch Wärmepumpe, Solarthermie oder eine Biomasse-Anlage) erzeugt, können Bauherren zusätzlich Zuschüsse oder Bonuszahlungen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten. Energieeffiziente Lösungen sind für Andreas Johnsen ein wichtiger Punkt bei der Hausplanung.

Baukindergeld
Die neuste Förderung des Bundes ist das Baukindergeld, das in diesem Jahr erstmal ausgezahlt wird. Möglich sind 12.000 Euro pro Kind – verteilt auf 10 Jahre. 

Das gibt es vom Land Schleswig-Holstein
Die Förderung durch Landesmittel unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Schleswig-Holstein ist die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) für die Förderung zuständig. Einige Programme werden nach dem Windhund-Verfahren ausgezahlt. Darum lohnt es sich, früh im Jahr einen Antrag zu stellen.

Die Förderprogrammen „Immofix“ und „Immoflex“ sind zinsgünstige Ergänzungsdarlehen zu einer bestehenden Immobilienfinanzierung. Die Darlehenssumme beträgt mindestens 15.000 Euro. 

Die verschiedenen Fördermittel sollten zur Entlastung der Gesamtfinanzierung sinnvoll eingebunden werden. Andreas Johnsen zeigt im Beratungsgespräch für die Bauplanung gern, wie sich förderungsfähige Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz und Wohnqualität mit der Holzrahmenbauweise leicht umsetzen lassen.

Sprechen Sie uns einfach an.

Ihr Johnsen Team

Zimmerei Johnsen feiert zum „Tag des Waldes“ am 21. März ihren Lieblingsbaustoff: Holz

Unser Haus kommt aus dem Wald

21.03.2019

Am Donnerstag, 21. März 2019 ist traditionell der „Tag des Waldes“. Die UN hat diesen Gedenktag vor über 50 Jahren etabliert, um auf die weltweite Waldzerstörung hinzuweisen. Heute ist dieser Tag in Europa eher ein Feiertag für den Wald – gestiegenem Umweltschutz und nachhaltiger Forstwirtschaft seien dank.

Wald ist auch für Zimmerei Johnsen ein wichtiges Thema, denn im Wald wächst der Rohstoff, mit dem das Unternehmen am liebsten Häuser baut: Holz. Darum achtet Zimmermeister Andreas Johnsen auf nachhaltige Forstwirtschaft, bei der dem Wald weniger Holz entnommen wird als nachwächst. Außerdem werden größere Flächen aufgeforstet als gefällt. Zum Nachhaltigkeitsprinzip gehören heute auch ökonomische, ökologische und soziale Kriterien. Um all dies sicherzustellen, hat der Holzhandel Qualitäts- und Herkunftssiegel mit strengen Auflagen und Kontrollen eingeführt. „Bauholz in Deutschland kommt vorwiegend aus Nordeuropa und den GUS-Staaten. Ein transparenter Nachweis von behutsamer Forstwirtschaft, die die natürlichen Bestände erhält, gibt uns beim Materialeinkauf Sicherheit“, sagt Andreas Johnsen.

Holz als Baumaterial ist klimafreundlich, denn es hilft uns bei der CO2-Bilanz. Ein Baum nimmt CO2 aus der Luft und bindet ihn als Kohlenstoff dauerhaft im Holz. Wird der Baum später gefällt, kann ein neuer Baum seinen Platz einnehmen und wiederum ganz natürlich CO2 aus der Luft filtern. Beim Einsatz im Hausbau ersetzt das Holz des Baumes zusätzlich andere Baustoffe wie Steine oder Beton, die erst mit großem Energieaufwand herstellt werden müssten. 

Für Andreas Johnsen ist Bauen mit Holz gut für das Klima und für die Wälder. Von seinen Zimmerleuten weiß er, dass das Arbeiten mit Holz viel Freude bereitet. Und seine Kunden berichten von der besonderen, natürlichen Wohnatmosphäre. „Ein bisschen Ruhe und Entspannung des Waldes liegt immer in der Luft“, so Johnsen.

Verstärkung für unser Team

Wir suchen Unterstützung für unser Team: Zimmerer, Bauingeneuer und Bautechniker (m/w/d)

14.02.2019

Mit der Zimmerei Johnsen nach oben – wir suchen Unterstützung für unser Team: 

Zimmerei Johnsen sucht Zimmerer, Bauingeneuer und Bautechniker (m/w/d)

 Wir stehen für Verlässlichkeit bei Bauprojekten. Dazu zählt für Zimmermeister Andreas Johnsen Kompetenz genauso wie ein freundlicher Umgang und höchste Qualität bei der Ausführung..

Weil unsere Kunden unsere Arbeit schätzen und die Nachfrage nach durchdachten ökologischen Lösungen im modernen Wohnungsbau weiter wächst, suchen wir Verstärkung für unser Team. Sie sind Zimmerer, Bauingeneuer oder Bautechniker (m/w/d)? Dann melden Sie sich. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung. 

Bewerbungen bitte an: Bewerbung@zimmerei-johnsen.de

Focus Money kürt Roto mit dem Prädikat "Gold"

Newsletter von Roto

24.09.2018

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

die Nähe zu Ihnen und der erstklassige Service liegen uns sehr am Herzen, daher freuen wir uns darüber, dass wir zu den „Kundenlieblingen 2018“ gekürt wurden.

Da wir stetig an unserem kundenorientierten Service arbeiten, haben wir für Sie unsere Sortimentsbroschüre und Ausstattungsbroschüre neu aufgelegt und interpretiert. Stilvolle Lösungen, welche perfekt auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden abgestimmt sind.

Ihr Roto Team

Seit 20 Jahren gibt es Passivhäuser in Deutschland

Mit Holz lassen sich hohe Standards leicht und nachhaltig umsetzen

30.08.2018

Grande, 29.08.2018 – 1998 wurde das erste freistehende Wohnhaus im Passivhaus-Standard in Deutschland gebaut. Seit dieser Zeit freuen sich mehr als 10.000 Hausbesitzer über die fast vollständige Unabhängigkeit von Energieversorgern und steigenden Preisen. Denn Passivhäuser sorgen praktisch von selbst für Wärme im Haus. „Damit spart man bei der Heizenergie rund 75 Prozent im Vergleich zum konventionellen Neubau“, sagt Andreas Johnsen von der A. Johnsen Zimmerei & Hausbau aus Grande. Der Zimmermeister und sein Team schöpfen beim Bau von Passivhäusern die Vorteile ihres ökologischen Baustoffs voll aus. Zudem werden alle Elemente eines Hauses präzise vorgefertigt, was die Einhaltung der hohen Passivhaus-Standards noch leichter macht.

Passivhäuser sind für jeden interessant, der Energie in den eigenen vier Wänden von Anfang an bewusst und konsequent einsetzen möchte. Zum Heizen nutzen Passivhäuser zu allererst Wärme, die von sich aus zur Verfügung steht. Es verbindet zum Beispiel die Kraft des Sonnenlichts sowie die Wärme der Bewohner und der elektrischen Geräte, um im Haus für angenehme Temperaturen zu sorgen. Durch seine besondere Bauweise benötigt ein Passivhaus pro Quadratmeter Wohnfläche nur 15 Kilowattstunden Heizenergie, die selbst im Winter aus vorhandenen Quellen erzeugt werden können. Was noch nötig ist, um es in verschiedenen Räumen unterschiedlich warm zu haben, regelt eine kleine Heizungsanlage – meist eine Niedrigenergieheizung, die den Fußboden oder die Wände nutzt.

Die Anforderungen an den Bau eines Passivhauses sind hoch. Zentral sind die sehr gute Dämmung und die hohe Qualität in der Bauausführung. Denn für ein erfolgreiches Energiekonzept müssen beim Passivhaus alle Bauteile perfekt aufeinander abgestimmt sei. Für Andreas Johnsen punktet der Baustoff Holz gerade in diesen Bereichen voll. „Durch die Holzrahmenbauweise bringen wir viel Dämmleistung direkt in die Wand ein, ohne dass wir Platz für dicke Mauern verlieren“, sagt Johnsen. Auch der hohe Grad der Vorfertigung spricht für die Holzrahmenbauweise. Computergesteuert werden die einzelnen Bauteile in der Halle vorgefertigt, um später auf der Baustelle präzise montiert zu werden. Dies sorgt auf der einen Seite für kurze Bauzeiten und damit auch geringen Finanzierungsaufwand.

Ein so hoher Baustandard, wie er beim Passivhaus vorgegeben ist, ist nicht ohne Mehraufwand zu realisieren. Doch mit der Holzrahmenkonstruktion lassen sich die Vorgaben effizient umsetzen. „Unsere Bauphilosophie ist durch den Baustoff Holz von sich aus auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ausgelegt“, so Zimmermeister Johnsen.

Foto: 81fuenf_Passivhaus.jpg (Fotohinweis: Bardowicks/Thomas Nutt)
Seit 20 Jahren gibt es Wohnhäuser im Passivhaus-Standard. Die Häuser nutzen zu allerst Wärme, die von sich aus zur Verfügung steht.